Masterstudiengang Empirische Sprachwissenschaft

 

 

Inhalt:

 

I. Allgemeines. 1

II. Ziele des Masterstudiengangs und Zweck der Masterprüfung. 2

III. Aufbau des Studiums. 2

IV. Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang. 3

V. Zulassung zur Masterprüfung. 3

VI. Masterarbeit 3

VII. Bewertung der Prüfungsleistungen. 3

VIII. Module des Allgemeinen Pflichtbereichs. 4

IX. Module der Schwerpunkte. 6

A) Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften. 6

B) Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft 13

C) Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft 21

D) Schwerpunkt Phonetik und Phonologie. 26

E) Schwerpunkt Altaische Linguistik. 33

F) Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens. 38

G) Schwerpunkt Alteurasische Sprachen. 44

 

Abkürzungen:

 


     ES:         Empirische Sprachwissenschaft

      P:            Pflichtmodul

      WP:        Wahlpflichtmodul

      K:           Kurs

      Kq:         Kolloquium

      Pr:           Praktikum

      PS:          Proseminar

      S:            Seminar

      Ü:        Übung

      V:        Vorlesung

      SWS:   Semesterwochenstunden

      CP:      Credit Points

      KVV: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

      S.:           Seiten

      Min.:      Minuten


Mit einem + gekennzeichnete Zusätze zu den CP-Angaben in den Modulbeschreibungen betreffen den für die Modulprüfungen erforderlichen Aufwand.

 

 

I. Allgemeines

 

Der Masterstudiengang Empirische Sprachwissenschaft vermittelt und vertieft Fachkenntnisse und Methoden, die erforderlich sind, um natürliche menschliche Sprachen mit empirischen Verfahren zu erforschen und zu analysieren. Er befasst sich mit heutigen und älteren Sprachen der Menschheit mit dem Ziel, sowohl spezifische, diese Sprachen betreffende, als auch allgemeine Aspekte von Sprache und Sprechen zu beschreiben, typologisch und historisch-genetisch zu klassifizieren und zu er­klä­ren. Die Erforschung der Sprachen umfasst dabei sowohl deren Ver­wen­dung als „gesprochene Sprachen“ in alltäglichen Kommunikationsprozessen als auch schriftliche Ausprägungsformen natürlicher Sprachen aller Arten, wobei die mit den Sprachen verbundenen literarischen Traditionen, ihre historisch-gesellschaftlichen Verwendungsbedingungen oder andere mit ihrem Gebrauch verknüpfte Phänomene berücksichtigt und thematisiert werden.

 

II. Ziele des Masterstudiengangs und Zweck der Masterprüfung

 

Ziel des stark forschungsorientierten Masterstudiengangs ist es, die Studierenden zu selbständiger Forschung in verschiedenen Bereichen der empiriegestützten Sprachwissenschaft zu befähigen.  Zu diesem Zweck verbindet er eine tiefgehende Ausbildung in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Fremdsprachen mit den theoretischen Grundlagen und Tech­niken der lin­guisti­schen Analyse und Beschreibung von Sprachen und sprachlichen Äußerungsformen und setzt diese Verfahren mit damit zusammenhängenden Tätigkeits­feldern der sprachwissenschaftlichen Forschung in Beziehung. Durch die Masterprüfung, die eine umfangreiche schriftliche Hausarbeit (Master-Thesis) einschließt, werden die Studierenden systematisch auf eine weiterführende wissenschaftliche Tätigkeit im jeweils gewählten Schwerpunkt vorbereitet.

 

III. Aufbau des Studiums

 

1. Der Masterstudiengang umfasst neben einem allgemeinen Pflichtbereich die folgenden Schwerpunkte, von denen einer bei der Beantragung der Zulassung zum Studium zu wählen ist:

            A) Afrikanische Sprachwissenschaften

            B) Indogermanische Sprachwissenschaft

            C) Kaukasische Sprachwissenschaft

            D) Phonetik und Phonologie

            E) Altaische Linguistik

            F) Sprachen und Kulturen Südostasiens

            G) Alteurasische Sprachen

Für jeden der Schwerpunkte setzt der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften eine Koordinatorin oder einen Koordinator ein.

 

2. Die im Rahmen des Masterstudiengangs zu erwerbenden CP verteilen sich wie folgt:

            Allgemeiner Pflichtbereich       30 CP

            Schwerpunkt-Module               60 CP

            Master-Thesis / Mastermodul    30 CP

Die einzelnen Module des allgemeinen Pflichtbereichs und der Schwerpunkte sind den folgenden Aufstellungen zu entnehmen. Das tatsächliche Angebot in den Wahlpflicht­bereichen wird für jeweils ein Studienjahr festgelegt und bekanntgegeben.

 

3. Das Studium kann in der Regel nur im Wintersemester aufgenommen werden.

 

4. Ein begonnenes Wahlpflichtmodul kann durch ein alternatives Wahlpflichtmodul ersetzt werden, wenn sich der oder die Studierende noch nicht zur Prüfungsleistung für das begonnene Wahlpflichtmodul angemeldet hat.

 

 

IV. Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang

 

1. Die Zulassung zum Studiengang ist beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Sie setzt den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs Empirische Sprachwissenschaft mit dem entsprechenden Schwerpunkt oder eines vergleichbaren Bachelorstudiengangs voraus. Über die Vergleichbarkeit entscheidet der Prüfungsausschuss.

 

2. Die Zulassung zum Masterstudiengang setzt eine Mindestnote von 3,5 des Bachelorabschlusses voraus, sofern nicht für den betreffenden Schwerpunkt eine andere Regelung vorgesehen ist.

 

 

V. Zulassung zur Masterprüfung

 

Die Zulassung zur Masterprüfung setzt Englischkenntnisse voraus, die nachgewiesen werden können durch:

a) das Abiturzeugnis oder

b) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf, oder

c)  Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind, oder

d) Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworben wurden, oder

e) Zertifikate über einen anderen vom Prüfungsausschuss des FB 9 als gleichwertig anerkannten Nachweis.

Weitere, spezifische Voraussetzungen der einzelnen Schwerpunkte sind im folgenden unter den jeweiligen Schwerpunkten aufgeführt.

 

 

VI. Masterarbeit

 

Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragt werden, wenn Module im Umfang von mindestens 60 CP erfolgreich abgeschlossen worden sind. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Zeitraumes von 18 Wochen angefertigt und ergibt eine Leistung von 30 CP, sofern nicht für die einzelnen Schwerpunkte anderes geregelt ist.

 

 

VII. Bewertung der Prüfungsleistungen

 

Das Gesamturteil "mit Auszeichnung bestanden" wird erteilt, wenn sämtliche Prüfungsleistungen mit „sehr gut“ (1,0) bewertet sind.


VIII. Module des Allgemeinen Pflichtbereichs

 

 

Pflichtmodul ES-M A1:  Empirische Sprachwissenschaft – Aufbaumodul, 12 CP

Inhalt: Das Modul behandelt allgemeine Fragestellungen der Empirischen Sprachwissenschaft, die für die wissenschaftliche Beschäftigung mit menschlichen Sprachen unabhängig vom gewählten Studienschwerpunkt von zentraler Bedeutung sind. Die Fragestellungen werden in zwei Seminaren vorgestellt und diskutiert; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in je einem Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele und Kompetenzen: Durch das Modul werden die Studierenden in die Lage versetzt, sprachwissenschaftliche Probleme in wissenschaftlich angemessener Form zu beurteilen und selbständig in ihrer Arbeit einzusetzen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis A1.1: Referat (90 Min.); A1.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu A1.1 oder A1.2, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

A1.1 Emp. Sprachw. I

S

2

5(+2)

 

 

 

A1.2 Emp. Sprachw. II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

Pflichtmodul ES-M A2:  Wissenschaftliche Praxis, 12 CP

Inhalt: Das Modul vermittelt den Studierenden verschiedene Aspekte der wissenschaftlichen Praxis zur Vorbereitung auf eine entsprechende Berufstätigkeit. Es umfasst ein Kolloquium, in dem sich die Studierenden unterschiedlicher Schwerpunkte und Fächer gegenseitig über Grundlagen und Inhalte ihres Studiums informieren und fachliche Methoden diskutieren, sowie ein Praktikum, das wahlweise als Forschungspraktikum (Bearbeitung eines einschlägigen Themas) oder als Lehrtraining (Durchführung eines Tutoriums für BA-Studierende) durchgeführt werden kann.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul soll die Studierenden befähigen, über Inhalte und Methoden der Empirischen Sprachwissenschaft mit Angehörigen desselben und anderer Fächer zu diskutieren und in eigenständiger Arbeit auf Forschungs- und Lehraufgaben anzuwenden.

Angebotsturnus: ein- bis dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis A2.1: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu A2.2 (schriftliche Hausarbeit, die auch in Form eines Lehrberichts abgefasst werden kann, ca. 16 S. )

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

A2.1 Masterkolloquium

Kq

2

5

 

 

 

A2.2 Praktikum

Pr

(2)

5+2

 

 

 

Pflichtmodul ES-M A3:  Softskills, 6 CP

Inhalt: Das Modul besteht aus Unterricht in verschiedenen "Soft Skills", die für die wissenschaftliche Tätigkeit förderlich sind (z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Vortragspräsentation). Es besteht aus zwei Veranstaltungen, die jeweils mit einer Modulteilprüfung abgeschlossen werden.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden Fähigkeiten, die flankierend bei der wissenschaftlichen Arbeit zum Tragen kommen.

Angebotsturnus: ein- oder zweisemestrig, Beginn zum WiSe oder SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: zwei Studiennachweise (Teilnahme- oder Leistungsnachweise je nach Festlegung durch die Lehrveranstaltungsleitung; unbenotet)

Modulprüfung: keine

Voraussetzung für die Vergabe der CP:  Teilnahme- oder Leistungsnachweise der jeweiligen Veranstaltung, die auch aus einem anderen Fachbereich stammen kann

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

A3.1 Soft Skills I

Ü

2

 

 

3

 

A3.2 Soft Skills II

Ü

2

 

 

3

 

 


IX. Module der Schwerpunkte

 

A) Schwerpunkt Afrikanische Sprachwissenschaften

 

1. Allgemeines

Gegenstand des Schwerpunkts Afrikanische Sprachwissenschaften sind die afrikanischen Sprachen südlich der Sahara, ihre internen Verwandtschaftsbeziehungen und aktuellen wie auch historischen Kontakte. Besonderes Augenmerk liegt zum einen auf der Aneignung einer der großen Verkehrssprachen West- oder Ostafrikas und zum anderen auf der Auseinander­setzung mit der mündlichen Überlieferungskultur Afrikas. Vergleichend werden die Sprachgeschichte der afrikanischen Völker und ihre heutigen Mehrsprachigkeitskonflikte thematisiert, um so zu einem tieferen Verständnis der sozialen Verhältnisse in Afrika zu gelangen. Der Schwerpunkt bereitet die Studierenden auf eine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Afrikanistik und angrenzender Gebiete vor.

 

2. Modulbeschreibungen

Zu absolvieren sind zwei Wahlpflicht­modulgruppen, davon eine aus den Gruppen AS1a und AS1b und eine aus den Gruppen AS2a, AS2b und AS2c.

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M AS1a, 25 CP

Diese Modulgruppe setzt sich aus einem Modul historisch-vergleichendende Afrikanistik (ES-M AS1a.1) und einem Modul Arealtypologie afrikanischer Sprachen (ES-M AS1a.2) zusammen.

 

Modul ES-M AS1a.1 Historisch-vergleichende Afrikanistik, 10 CP

Inhalt: Die große Verschiedenheit der afrikanischen Sprachen wird nicht nur aus ihrem stark divergierenden Wortgut, sondern vor allem aus ihren grammatischen Strukturen ersichtlich. Ausgehend von den einzelnen Sprachfamilien (wie z.B. Tschadisch, Khoisan, Mande, Atlantisch), werden ihre grammatischen Charakteristika synchron wie auch historisch-vergleichend vorgestellt. In den Veranstaltungen wird vertiefend auf die Methoden der Klassifikation und die daraus resultierenden unterschiedlichen Interpretationen sprachlicher Verwandtschaft eingegangen. Dabei werden aktuelle Probleme und Weiterentwicklungen innerhalb der historisch-vergleichenden Afrikanistik erörtert.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden vertiefende Kenntnisse auf dem Gebiet der komparativen Afrikanistik und befähigt sie, an der aktuellen afrikanistischen Diskussion teilzuhaben und auf diesem Gebiet eigenen Forschungsfragen selbständig nachzugehen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu AS1a.1 (Klausur , 180 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS1a.1.1: Einführung

S

2

4+2

 

 

 

AS1a.1.2: Ausgew. Probleme

V

2

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modul ES-M AS1a.2 Arealtypologie, 15 CP

Inhalt: In diesem Wahlpflichtmodul werden die Bereiche Sprachkontakt­forschung, Arealtypologie und Sprach­geographie behandelt. Der Wandel sozialer Systeme aufgrund von extern evozierten Veränderungen der sozialen Umwelt in Afrika hat zu unterschiedlichsten Sprachkontakten geführt. Diese reichen von oberflächlicher Kulturberührung bis hin zu einer Kulturverflechtung, die sich in den Sprachen widerspiegelt. Erörtert werden auch grundlegende Strukturbegriffe und -theorien der Syntax und der Semantik als der Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen, sowie die linguistische Pragmatik von der Verwendung sprachlicher Äußerungen.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden vertiefende Kenntnisse auf diesem Gebiet und befähigt sie, arealtypologische Forschungen eigenständig anzugehen. Die Studierenden sollen in der Lage sein, die Ergebnisse eigener Forschung oder eine methodenkritische Auseinandersetzung zu publizieren und sich so einer internationalen wissenschafltichen Diskussion zu stellen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS1a.1

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu AS1a.2 (Klausur , 180 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS1a.2.1: Sprachkontakt

S

2

 

5+2

 

 

AS1a.2.2: Syntax u. Semantik

S

2

 

 

4

 

AS1a.2.3: Sprachtypol. u..-geographie

S

2

 

 

4

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M AS1b: Sprache, Geschichte und Oratur, 25 CP

Diese Modulgruppe besteht aus zwei Modulen, wobei ersteres Sprache und Geschichte (ES-M AS 2.1) und daran anschließend Oratur (ES-M AS 2.2) zum Inhalt hat.

 

 

Modul ES-M AS1b.1 Sprache und Geschichte, 14 CP

Inhalt: Interkulturelle Beziehungen sind insbesondere in Afrika von der Interpretation und dem Diskurs über Geschichte bestimmt, wobei Sprachgeschichte nicht isoliert von kulturellen Entwicklungen betrachtet werden darf. Ältere schriftliche Quellen werden im historischen Kontext dargestellt und diskutiert, wobei hierzu auf geschichtliche Ereignisse und Gegebenheiten (z.B. Migrationen und Chroniken) Bezug genommen wird. Besonderes Gewicht kommt hier mündlichen Quellen und Traditionen zu, die sowohl ereignis- als auch kulturgeschichtlich von außerordentlicher Bedeutung sind.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden vertiefende Kenntnisse auf diesem Gebiet und versetzt sie in die Lage, die hier gewonnenen Kompetenzen sowohl in der Forschung wie auch für eine berufliche Laufbahn in geschichts- und politikbezogenen Feldern zu nutzen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: drei Modulteilprüfungen AS1b.1 bis AS1b.3 (Referate von jeweils 45-60 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS1b.1.1: Ält. Quellen im hist. Kont.

S

2

3+1

 

 

 

AS1b.1.2: Orale Quellen u. Tradit.

S

2

4+1

 

 

 

AS1b.1.3: Interkulturelle Beziehungen

S

2

 

4+1

 

 

 

 

Modul ES-M AS1b.2 Oratur, 11 CP

Inhalt: Die Darstellung der Oratur, d.h. der Wortkunst Afrikas mit ihren Erzählungen, Mythen, Legenden, Sprichwörtern, Rätseln und Liedern, ihrer Performanz (oraler Stil) und der komparatistischen Auswertung ihrer Motive und Erzählstrukturen, sind Inhalt dieses Moduls. Vermittelt werden zudem die Zusammenhänge, die zwischen afrikanischer Prosa und Lyrik auch auf universaler Ebene bestehen.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden vertiefende Kenntnisse auf diesem Gebiet und befähigt sie dazu, die hier gewonnenen Kompetenzen sowohl in der Forschung wie auch für eine berufliche Laufbahn im Literatur- und Verlagswesen einzusetzen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS1b.1

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS1b.2.1: Sprichwörter u. Märchen

S

2

 

 

4

 

AS1b.2.2: Motive u. Erzählstrukturen

S

2

 

 

5+2

 

 

Wahlpflichtmodulgruppen ES-M AS2a-c: Zweite Hauptsprache, 35 CP

Zu wählen sind die Module aus einer der drei Wahlpflichtmodulgruppen Hausa, Swahili oder Fula. Die betreffende Sprache darf nicht Hauptsprache im Bachelorstudium Empirische Sprachwissen­schaft gewesen sein.

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M AS2a: Hausa, 35 CP

Inhalt: Die Wahlpflichtmodulgruppe Hausa dient dem Spracherwerb einer der wichtigsten Sprachen Afrikas. Die Module Grundkurs I und II bestehen aus Grammatikkursen mit begleitenden Konversationskursen. Die Module Hauptkurs Hausa I und II stellen eine Weiterführung und Vertiefung der Grundkurse dar. Angeboten werden Grammatikkurse mit begleitenden Konversations- bzw. Lektürekursen.

 

Modul ES-M AS2a.1 Hausa Grundkurs I (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb erster Grundkenntnisse des Hausa. Vermittlung von Phonetik und Phonologie sowie grundlegender grammatischer Strukturen wie beispielsweise Verbalstämme und Pronominalsysteme. Konversation auf Anfängerniveau. Begrüßungen und erste Dialoge bezogen auf  Alltagssituationen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2a.1.1: Grundkurs I Grammatik

K

2

4+1

 

 

 

AS2a.1.1: Grundkurs I Konversation

K

2

3

 

 

 

 

Modul ES-M AS2a.2 Hausa Grundkurs II (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Ausbau der Grundkenntnisse des Hausa. Vermittlung von grammatischen Strukturen wie Genitivkonstruktionen und Partizipien. Konversation bezogen auf Alltagssituationen, idiomatische Wendungen und Grundrechnen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2a.1

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2a.2.1: Grundkurs II Grammatik

K

2

 

4+1

 

 

AS2a.2.2: Grundkurs II Konversation

K

2

 

3

 

 

 

Modul ES-M AS2a.3 Hausa Hauptkurs I (9 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprachkompetenz im Hausa. Vermittlung von grammatischen Strukturen unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Konversation bezogen auf Gesprächssituationen mit offiziellem und privatem Charakter.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2a.2

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2a.3.1: Hauptkurs I Grammatik

K

2

 

 

5+1

 

AS2a.3.2: Hauptkurs I Konversation

K

2

 

 

3

 

 

Modul ES-M AS2a.4 Hausa Hauptkurs II (10 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprachkompetenz im Hausa. Vermittlung von Textkompetenz und grammatischen Forschungsfragen, Lektüre und Textanalyse ausgewählter Hausatexte.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2a.3

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS3.4a: Hauptkurs II Grammatik

K

2

 

 

 

5+1

AS3.4b: Hauptkurs II Lektüre

K

2

 

 

 

4

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe: ES-M AS2b: Swahili, 35 CP

Inhalt: Die Wahlpflichtmodulgruppe Swahili dient dem Spracherwerb einer der wichtigsten Sprachen Afrikas Die Module Grundkurs I und II bestehen aus Grammatikkursen mit begleitenden Konversationskursen. Die Module Hauptkurs Swahili I und II stellen eine Weiterführung und Vertiefung der Grundkurse dar. Angeboten werden Grammatikkurse mit begleitenden Konversations- bzw. Lektürekursen.

 

Modul ES-M AS2b.1 Swahili Grundkurs I (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb erster Grundkenntnisse des Swahili. Vermittlung von Phonetik und Phonologie sowie grundlegender grammatischer Strukturen wie beispielsweise Nominalklassensystem und Kopulasätze. Konversation auf Anfängerniveau. Begrüßungen und erste Dialoge bezogen auf Alltagssituationen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur (90Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2b.1.1: Grundkurs I Grammatik

K

2

4+1

 

 

 

AS2b.1.1: Grundkurs I Konversation

K

2

3

 

 

 

 

Modul ES-M AS2b.2 Swahili Grundkurs II (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Ausbau der Grundkenntnisse des Swahili. Vermittlung von grammatischen Strukturen wie Negation und Objektkonkordanz. Konversation bezogen auf gängige Alltagssituationen wie Reise und Unterkunft.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschlusss von AS2b.1

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2b.2.1: Grundkurs II Grammatik

K

2

 

4+1

 

 

AS2b.2.2: Grundkurs II Konversation

K

2

 

3

 

 

 

Modul ES-M AS2b.3 Swahili Hauptkurs I (9 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprachkompetenz im Swahili. Vermittlung von grammatischen Strukturen unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Konversation bezogen auf Gesprächssituationen, auch problematischen Charakters.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2b.2

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2b.3.1: Hauptkurs I Grammatik

K

2

 

 

5+1

 

AS2b.3.2: Hauptkurs I Konversation

K

2

 

 

3

 

 

Modul ES-M AS2b.4 Swahili Hauptkurs II (10 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprackompetenz im Swahili. Vermittlung von Textkompetenz und grammatischen Forschungsfragen. Lektüre und Textanalyse ausgewählter Swahilitexte.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2b.3

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2b.4.1: Hauptkurs II Grammatik

K

2

 

 

 

5+1

AS2b.4.2: Hauptkurs II Lektüre

K

2

 

 

 

4

 


 

 

Wahlpflichtmodulgruppe: ES-M AS2c: Fula, 35 CP

Inhalt: Die Wahlpflichtmodulgruppe Fula dient dem Spracherwerb einer der wichtigsten Sprachen Afrikas. Die Module Grundkurs I und II bestehen aus Grammatikkursen mit begleitenden Konversationskursen. Die Module Hauptkurs Fula I und II stellen eine Weiterführung und Vertiefung der Grundkurse dar. Angeboten werden Grammatikkurse mit begleitenden Konversations- bzw. Lektürekursen.

 

Modul ES-M AS2c.1 Fula Grundkurs I (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb erster Grundkenntnisse des Fula. Vermittlung von Phonetik und Phonologie sowie grundlegender grammatischer Strukturen wie beispielsweise des Nominalklassensystems. Konversation auf Anfängerniveau. Begrüßungen und erste Dialoge bezogen auf Alltagssituationen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2c.1.1: Grundkurs I Grammatik

K

2

4+1

 

 

 

AS2c.1.1: Grundkurs I Konversation

K

2

3

 

 

 

 

Modul ES-M AS2c.2 Fula Grundkurs II (8 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Ausbau der Grundkenntnisse des Fula. Vermittlung von grammatischen Strukturen wie Modalverben und Determination. Konversation bezogen auf gängige Alltagssituationen.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2c.1

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2c.2.1: Grundkurs II Grammatik

K

2

 

4+1

 

 

AS2c.2.2: Grundkurs II Konversation

K

2

 

3

 

 

 

Modul ES-M AS2c.3 Fula Hauptkurs I (9 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprackompetenz im Fula. Vermittlung von grammatischen Strukturen unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Konversation bezogen auf Gesprächssituationen mit offiziellem Charakter.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2c.2

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS2c.3.1: Hauptkurs I Grammatik

K

2

 

 

5+1

 

AS2c.3.2: Hauptkurs I Konversation

K

2

 

 

3

 

 

Modul ES-M AS2c.4 Fula Hauptkurs II (10 CP)

Lernziele und Kompetenzen: Erweiterung der Sprackompetenz im Fula. Vermittlung von Textkompetenz und grammatischen Forschungsfragen. Lektüre und Textanalyse ausgewählter Fulatexte.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von AS2c.3

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AS3.4a: Hauptkurs II Grammatik

K

2

 

 

 

5+1

AS3.4b: Hauptkurs II Lektüre

K

2

 

 

 

4

 

 

3. Exemplarischer Studienverlaufsplan:

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

  2

  5

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

  2

  5

AS1a.1: Hist.-vergl. Afrika-­

nistik und Typologie

WP

S

AS1a.1.1: Einführung

  2

  4+2

AS1a.1: Hist.-vergl. Afrika-­

nistik und Typologie

WP

V

AS1a.1.2: Ausgewählte Probleme

  2

  4

AS2a.1: Hausa

WP

K

AS2a.1.1: Grundkurs I Grammatik

  2

  4+1

AS2a.1: Hausa

WP

K

AS2a.1.2: Grundkurs I Konversation

  2

  3

 

 

 

 

12

28

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

  2

  5+2

A2: Wissenschaftl. Praxis

WP

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

  2

  5+2

AS1a.2: Arealtypologie

WP

S

AS1a.2.1: Sprachkontakt

  2

  5+2

AS2a.2: Hausa

WP

K

AS2a.2.1: Grundkurs II Grammatik

  2

  4+1

AS2a.2: Hausa

WP

K

AS2a.2.2: Grundkurs II Konversation

  2

  3

 

 

 

 

10

29

3. Semester

AS1a.2: Arealtypologie

WP

S

AS1a.2.2: Syntax und Semantik

  2

  4

AS1a.2: Arealtypologie

WP

S

AS1a.2.3: Sprachtypologie u. ‑geographie

  2

  4

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

  2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

  2

  3

AS2a.3: Hausa

WP

K

AS2a.3.1: Hauptkurs I Grammatik

  2

  5+1

AS2a.4: Hausa

WP

K

AS2a.3.2: Hauptkurs  I Konversation

  2

  3

 

 

 

 

12

24

4. Semester

AS2a.4: Hausa

WP

K

AS2a.4.1: Hauptkurs II Grammatik

  2

  5+1

AS2a.4: Hausa

WP

K

AS2a.4.1: Hauptkurs II Lektüre

  2

  4

 

 

 

 

  4

  9

 

 

 

 

 

 

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

36

120

 

 


B) Schwerpunkt Indogermanische Sprachwissenschaft

 

1. Allgemeines:

Gegenstand des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft sind die europä­ischen und außereuropäischen Vertreter der indogermanischen Sprachfamilie und ihre gegenseitigen Verwandtschaftsverhältnisse, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Sprachen mit alter Überlieferung liegt. Der Schwerpunkt bereitet die Studierenden auf eine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Indogermanistik, der Vergleichenden Sprachwissenschaft und angrenzender Gebiete vor.

 

2. Modulbeschreibungen:

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M IS1 und IS2 sowie je zwei der Wahlpflicht­module aus den Gruppen ES-M IS3 und ES-M IS4. Es wird empfohlen, in Absprache mit der Koordinatorin oder dem Koordinator des Schwerpunkts ein auswärtiges oder Auslandssemester zu absolvieren. Über die Anerkennung der Leistungen entscheidet der Koordinator oder die Koordinatorin. Es wird dringend empfohlen, vor Antritt eines auswärtigen oder Auslandssemesters ein Beratungsgespräch mit dem Koordinator oder der Koordinatorin zu vereinbaren.

 

 

Pflichtmodul ES-M IS1:  Indogermanistik – Aufbaumodul I, 12 CP

Inhalt: In dem Modul werden Spezialprobleme aus verschiedenen Teilbereichen der historisch-vergleichenden Grammatik der idg. Sprachen behandelt. Je nach Angebot werden Fragen der historischen Laut- und Formenlehre (z.B. Lautgesetze, Laryngaltheorie, Kasussynkretismus, Pronominalsysteme), Syntax (z.B. Nebensatzstrukturen, Wortstellungsfragen, Diathesen), Überlieferungsformen (z.B. Metrik, Textsorten) u.a. thematisiert. Das Modul umfasst zwei Seminare; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich jeweils in einem Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulprüfung dient.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden Kenntnisse über aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze der Indogermanischen Sprachwissenschaft, die für die Erarbeitung einer Master-Thesis unabdingbar sind.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis IS1.1: Referat (90 Min.); IS1.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu IS1.1 oder IS1.2, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS1.1 Indogermanistik I

S

2

5(+2)

 

 

 

IS1.2 Indogermanistik II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

Pflichtmodul ES-M IS2:  Indogermanistik – Aufbaumodul II, 12 CP

Inhalt: Gegenstand des Moduls sind indogermanische Sprachen, die für den indogermanistischen Sprachvergleich relevant sind. Das Angebot bezieht sich in je zwei aufeinanderfolgenden Semestern auf das Indoiranische, Griechische, Italische, Anatolische, Tocharische, das Armenische sowie baltische, keltische und Rest- und Trümmersprachen. Nach einem einführenden Proseminar in die betreffenden Sprachen werden die Kenntnisse in einer Lektüreübung ausgebaut und angewendet; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich jeweils in einem Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulprüfung dient.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul erweitert die Kenntnisse der Studierenden im Hinblick auf wichtige Zweige der indogermanischen Sprachfamilie und befähigt sie damit, diese Zweige in die vergleichende historische Analyse einzubeziehen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis IS2.1: Referat (90 Min.); IS2.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu IS2.1 oder IS2.2, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS2.1 Idg. Einzelsprachen I

S

2

5(+2)

 

 

 

IS2.2 Idg. Einzelsprachen II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M IS3:  Indogermanische Ergänzungssprachen, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der sprachlichen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit Standardsprachen der Indogermanistik, zu denen der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Dies können je nach der Charakteristik des betr. BA-Studiums insbesondere a) die Sprachen des Klassischen Altertums (Latein, Griechisch), b) indoiranische Sprachen (Altindisch, Altiranisch etc.), c) altgermanische Sprachen (Althochdeutsch, Altsächsisch, Gotisch etc.) oder d) slavische Sprachen (Russisch, Altkirchenslavisch etc.) sein. Es sind jeweils zwei der unten benannten Wahlpflichtmodule miteinander zu kombinieren (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Sprachen dürfen nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein. Die Wahlpflichtmodule IS3f und IS3g können nicht miteinander kombiniert werden.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden die für den indogermanistischen Sprachvergleich unerlässlichen Kenntnisse in Standardsprachen der Indogermanistik.

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3a:  Latein A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Lateinische als eine Sprache des Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Das Modul besteht aus zwei je vierstündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Lateinischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3a.1: Latein I

K

4

4

 

 

 

IS3a.2: Latein II

K

4

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3b:  Latein B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Lateinische als eine Sprache des Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Das Modul besteht aus zwei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls IS3a oder entsprechende Lateinkenntnisse; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3b.1: Lateinische Lektüre I

Ü

2

 

4

 

 

IS3b.2: Lateinische Lektüre II

Ü

2

 

 

4+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3c:  Griechisch A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Altgriechische als eine Sprache des Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Das Modul besteht aus zwei je dreistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Altgriechischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3c.1: Griechisch I

K

3

4

 

 

 

IS3c.2: Griechisch II

K

3

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3d:  Griechisch B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Altgriechische als eine Sprache des Altertums, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielt. Das Modul besteht aus zwei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls IS3c oder entsprechende Griechischkenntnisse; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3d.1: Griechische Lektüre I

Ü

2

 

4

 

 

IS3d.2: Griechische Lektüre II

Ü

2

 

 

4+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3e:  Altindisch, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die älteren indoiranischen Sprachen (Altindisch = Sanskrit und Alt- bzw. Mitteliranisch), die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen. Das Modul besteht aus drei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Altindischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3e.1: Sanskrit I

K

2

3

 

 

 

IS3e.2: Sanskrit II

K

2

 

2

 

 

IS3e.3: Vedisch I

PS

2

 

 

3+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3f:  Indoiranisch, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die alt-, mittel- und neuindoiranische Sprachen, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen. Das Modul besteht aus drei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen. Die Lehrveranstaltung IS3f.3 ist mit der Lehrveranstaltung IS3g.1 identisch.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden indoiranischen Sprachen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise:

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3f.1: Alt-/Mittel-/Neuindisch I

K

2

3

 

 

 

IS3f.2: Alt-/Mittel-/Neuindisch II

K

2

 

2

 

 

IS3f.3: Alt-/Mitteliranisch

PS

2

 

 

3+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3g:  Iranische Sprachen, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die iranischen Sprachen (Altiranisch = Avestisch und Altpersisch, Mitteliranisch, Neuiranische Sprachen), die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen. Das Modul besteht aus drei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen. Die Lehrveranstaltung IS3g.1 ist mit der Lehrveranstaltung IS3f.3 identisch.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden iranischen Sprachen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise:

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3g.1: Alt- / Mitteliranisch I

PS

2

3

 

 

 

IS3g.2: Alt- / Mitteliranisch II

PS

2

 

2

 

 

IS3g.3: Neuiranisch I

K

2

 

 

3+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3h:  Altgermanische Sprachen, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die altgermanischen Sprachen (Alt- und Mittelhochdeutsch, Altsächsisch, Gotisch etc.), die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen. Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden altgermanischen Sprachen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte.

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise:

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3h.1: Althochdeutsch

K

2

3

 

 

 

IS3h.2: Mittelhochdeutsch

K

2

 

2

 

 

IS3h.3: Gotisch / Altsächsisch

K

2

 

 

3+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS3i: Slavische Sprachen, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die slavischen Sprachen, die für die vergleichende Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen eine herausragende Rolle spielen (Russisch, Altkirchenslavisch). Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen und umfasst eine einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Russischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte. 

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis IS3i.2: Klausur (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Klausur Russisch, 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS3i.1: Russisch I

K

4

5+1

 

 

 

IS3i.2: Altkirchenslavisch

PS

2

 

3

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M IS4: Angrenzende Gebiete, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der methodischen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit außerindogermanischen Sprachen oder fachlich angrenzenden Spezialdisziplinen, für die der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Die betr. außerindogermanischen Sprachen (Module IS4a und IS4b) können je nach dem verfügbaren Angebot insbesondere a) kaukasische Sprachen, b) altaische Sprachen, c) afrikanische Sprachen oder d) ost- oder südostasiatische Sprachen sein; das tatsächliche Angebot ist dem jeweiligen KVV zu entnehmen. Als fachliche Spezialdisziplinen kommen insbesondere die Altorientalistik (Module IS4c und IS4d), die Phonetik / Phonologie (Module IS4e und IS4f) und die Computerlinguistik (Module IS4g und IS4h) in Betracht. Zwischen den betr. Modulen steht den Studierenden die Wahl frei (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Themengebiete dürfen jedoch nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

Lernziele und Kompetenzen: Die Module der Gruppe erweitern die methodischen Kompetenzen der Studierenden in Bezug auf flankierende Gebiete der indogermanischen Sprachwissenschaft.

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4a:  Außerindogermanische Sprachen A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind außerindogermanische Sprachen wie z.B. die Sprachen des Kaukasusgebiets, altaische Sprachen, afrikanische Sprachen oder ost- oder südostasiatische Sprachen. Das Modul besteht aus max. drei inhaltlich gestaffelten Lehrveranstaltungen (Kursen) und wird mit einer Klausur abgeschlossen; die folgende Aufstellung gilt exemplarisch.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden Sprachen vorhanden sind; ; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte.

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS4a.1: (z.B. Georgisch I)

K

2

4

 

 

 

IS4a.2: (z.B. Georgisch II)

K

2

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4b:  Außerindogermanische Sprachen B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind außerindogermanische Sprachen wie z.B. die Sprachen des Kaukasusgebiets, altaische Sprachen, afrikanische Sprachen oder ost- oder südostasiatische Sprachen. Das Modul besteht aus max. drei inhaltlich gestaffelten Lehrveranstaltungen (Kursen) und wird mit einer Klausur abgeschlossen; die folgende Aufstellung gilt exemplarisch.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden Sprachen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte. 

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

IS4b.1: (z.B. West-/Ostkaukasisch I)

K

2

 

 

4

 

IS4b.2: (z.B. West-/Ostkaukasisch II)

K

2

 

 

 

4+1

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4c: Altorientalistik A, 9 CP

Inhalt: Im Vordergrund der Veranstaltungen dieses Moduls steht der Erwerb solider Kenntnisse (Lese- sowie passive Sprachkompetenz) im Akkadischen in der „klassisch-babylonischen“ Ausprägung (Sprache des Kodex Hammurabi [18. Jh. v. Chr.]) und des Systems der akkadischen Keilschrift in ihrer neuassyrischen Ausformung. Die Lektüreübung (IS4c.2) dient der Erprobung der Kenntnisse.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse im Akkadischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis IS4c.1: Klausur (90 Min.); IS4c.2: Referat (45 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

 

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

IS4c.1: Einführung in das Akkadische

Ü

4

6

 

 

 

IS4c.2: Übungen zu „Einführung in das Akkadische“ sowie Einführung in die Keilschriftlektüre

T

2

2+1

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4d: Altorientalistik B, 9 CP

Inhalt: Im Vordergrund der Veranstaltungen dieses Moduls steht der Erwerb aufbauender Kenntnisse (Lese- sowie passive Sprachkompetenz) im Akkadischen in der „klassisch-babylonischen“ Ausprägung (Sprache des Kodex Hammurabi [18. Jh. v. Chr.]) und des Systems der akkadischen Keilschrift in ihrer neuassyrischen Ausformung. Die Lektüreübung (IS4d.1) dient der Vertiefung der Kenntnisse, ggf. durch die Behandlung von Texten anderer Dialekte/Sprachstufen. In die „klassische“ Ausprägung einer zweiten altorientalischen Sprache (z.B. Sumerisch [Sprache des Gudea von Lagaš], Hurritisch [Mittani-Hurritisch]) wird in IS4d.2 eingeführt.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls IS4c oder entsprechende Vorkenntnisse zum Akkadischen; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis IS4d.1: Klausur (90 Min.); IS4d.2: Referat (45 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung  (Klausur IS4d.2, 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

 

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

IS4d.1: Akkadische (Keilschrift-) Lektüre

PS/S

2

 

3

 

 

IS4d.2: Einführung in eine zweite alt­orientalische Sprache

Ü

4

 

 

5+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4e: Programmierung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4f: Datenrepräsentation, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4b des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4g: Statistik, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4c des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4h: Sprachdokumentation und Feldforschung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M IS4i: Phonologie, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3e des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

 

 


3. Exemplarischer Studienverlaufsplan:

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

IS1: Indogermanistik I

P

S

IS1.1: Indogermanistik I

2

  5+2

IS2: Indogermanistik II

P

S

IS2.1: Idg. Einzelsprachen I

2

  5

IS3: Ergänzungssprachen

WP

K

IS3h.1: Althochdeutsch

2

  3

IS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

IS4h.1 = Ph3a.1: Sprachdokumen­tation und Feldforschung I

2

  4

 

 

 

 

12

29

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5+2

IS1: Indogermanistik II

P

S

IS1.2: Indogermanistik II

2

  5

IS2: Indogermanistik II

P

S

IS2.2: Idg. Einzelsprachen II

2

  5+2

IS3: Ergänzungssprachen

WP

K

IS3h.2: Mittelhochdeutsch

2

  2

WP

Ü

IS3d.1: Griechische Lektüre I

2

  4

IS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

IS4h.2 = Ph3a.2: Sprachdokumen­tation und Feldforschung II

2

  4+1

 

 

 

 

14

 30

3. Semester

IS3: Ergänzungssprachen

WP

PS

IS3h.3: Gotisch

3

  3+1

WP

Ü

IS3d.2: Griechische Lektüre II

2

  4+1

A2: Wissenschaftl. Praxis

WP

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.1: Soft Skills II

2

  3

IS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

IS4f.1 = Ph4b.1: Datenrepräsentation

2

  4

WP

Ü

IS4f.2 = Ph4b.2: Datenrepräsentation

2

  4+1

 

 

 

 

10

31

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

36

120

 


C) Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft

 

1. Allgemeines:

Gegenstand des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft sind die Sprachen des Kaukasusraums, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Sprachen der drei als autochthon geltenden Sprachfamilien (Süd-, West- und Ostkaukasisch) liegt. Der Schwerpunkt bereitet die Studierenden auf eine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Kaukasiologie, der Vergleichenden Sprachwissenschaft und angrenzender Gebiete vor.

 

2. Modulbeschreibungen:

 

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M KS1 und KS2 sowie je zwei der Wahlpflicht­module aus den Gruppen KS3 und KS4. Es wird empfohlen, in Absprache mit der Koordinatorin oder dem Koordinator des Schwerpunkts ein auswärtiges oder Auslandssemester zu absolvieren. Über die Anerkennung der Leistungen entscheidet der Koordinator oder die Koordinatorin. Es wird dringend empfohlen, vor Antritt eines auswärtigen oder Auslandssemesters ein Beratungsgespräch mit dem Koordinator oder der Koordinatorin zu vereinbaren.

 

 

Pflichtmodul ES-M KS1:  Kaukasische Sprachwissenschaft – Aufbaumodul I, 12 CP

Inhalt: In dem Modul werden Spezialprobleme aus verschiedenen Teilbereichen der Kaukasischen Sprachwissenschaft behandelt. Je nach Angebot werden Fragen der Laut- und Formenlehre (z.B. genetische Fragestellungen, Kasussysteme, Pronominalsysteme), Syntax (z.B. Ergativität, Diathesen, Nebensatzstrukturen, Wortstellungsfragen), Überlieferungsformen (z.B. Textsorten, Inschriften) u.a. thematisiert. Das Modul umfasst zwei Seminare; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils zweistündigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis KS1.1: Referat (90 Min.); KS1.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu KS1.1 oder KS1.2, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS1.1 Kaukas. Sprachwissenschaft I

S

2

5(+2)

 

 

 

KS1.2 Kaukas. Sprachwissenschaft II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

Pflichtmodul ES-M KS2:  Kaukasische Sprachwissenschaft–Aufbaumodul II, 12 CP

Inhalt: Gegenstand des Moduls sind typische Vertreter der verschiedenen im Kaukasus vertretenen Sprachfamilien. Das Angebot bezieht sich je nach dem verfügbaren Angebot in je zwei aufeinanderfolgenden Semestern auf das Südkaukasische (Kartvelische), Westkaukasische, Ostkaukasische, das Armenische sowie iranische Sprachen im Kaukasus. Nach einem einführenden Proseminar in die betreffenden Sprachen werden die Kenntnisse in einer Lektüreübung ausgebaut und angewendet; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils zweistündigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis KS2.1: Referat (90 Min.); KS2.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu KS2.1 oder KS2.2, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS2.1 Kaukas. Einzelsprachen I

S

2

5(+2)

 

 

 

KS2.2 Kaukas. Einzelsprachen II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M KS3:  Kaukasische Ergänzungssprachen, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der sprachlichen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit für den Kaukasusraum relevanten Verkehrssprachen, zu denen der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Dies können je nach der Charakteristik des betr. BA-Studiums insbesondere a) die Sprachen des Klassischen Altertums (Latein, Griechisch), b) orientalische Sprachen (Arabisch, Persisch etc.), c) türkische Sprachen (Aserbajdschanisch etc.) oder d) slavische Sprachen (insbesondere Russisch etc.) sein. Zwischen den betr. Modulen steht den Studierenden die Wahl frei (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Sprachen dürfen jedoch nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden Grundkenntnisse in Sprachen, die für den Kaukasusraum als Verkehrs- oder Kultursprachen von besonderer Relevanz sind.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3a:  Latein A, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3a des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3b:  Latein B, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3b des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3c:  Griechisch A, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3c des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3d:  Griechisch B, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3d des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3e:  Orientalische Sprachen A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Arabische, das im Kaukasusraum eine herausragende Rolle als Verkehrs- und Kontaktsprache spielt. Das Modul besteht aus zwei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Angebotsturnus: einsemestrig im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Arabischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS3e.1 Einführung in die arabische Philologie 1

V/Ü

4

7+1

 

 

 

KS3e.2 Tutorium Arabisch 1

Ü

2

1

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3f:  Orientalische Sprachen B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Persische, das im Kaukasusraum eine herausragende Rolle als Verkehrs- und Kontaktsprache spielt. Das Modul besteht aus zwei je zweistündigen Lehrveranstaltungen und wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Persischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS3f.1: Persisch I

V/Ü

4

 

 

7+1

 

KS3f.2: Tutorium Persisch I

Ü

2

 

 

1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3g:  Türkische Sprachen A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die türkischen Sprachen des Kaukasusgebiets (insbesondere Türkeitürkisch und Aserbajdschanisch). Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen und umfasst eine einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in den betreffenden türkischen Sprachen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: KS3g.1: Klausur (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulteilprüfung zu KS3g.2 (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS3g.1: Türkisch I

K

4

 

 

5

 

KS3g.2: Kaukasische Türksprache I

K

2

 

 

3+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3h:  Türkische Sprachen B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die türkischen Sprachen des Kaukasusgebiets (insbesondere Türkeitürkisch und Aserbajdschanisch). Es besteht aus zwei Lehrveranstaltungen und umfasst eine einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung. Das Wahlpflichtmodul kann nur als Aufbaumodul zu KS3g gewählt werden.

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss von KS3g.

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Klausur KS3h2 (90 Min.)

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu KS3h.1 (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS3h.1: Türkisch II

K

4

 

 

 

5+1

KS3h.2: Kaukasische Türksprache II

K

2

 

 

 

3

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS3i: Slavische Sprachen, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3i des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M KS4: Angrenzende Gebiete, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der methodischen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit fachlich angrenzenden Spezialdisziplinen, für die der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Hierfür kommen je nach dem verfügbaren Angebot insbesondere a) die Indogermanische Sprachwissenschaft, b) die Altorientalistik, c) die Phonetik / Phonologie und d) die Computerlinguistik in Betracht. Zwischen den betr. Modulen steht den Studierenden die Wahl frei (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Themengebiete dürfen jedoch nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein..

Lernziele und Kompetenzen: Die Module der Gruppe erweitern die methodischen Kompetenzen der Studierenden in Bezug auf flankierende Gebiete der kaukasischen Sprachwissenschaft.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4a:  Indogermanische Sprachwissenschaft A, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft der Indogermanischen Sprachen. Das Wahlpflichtmodul besteht aus einer zweiteiligen Vorlesung zur Indogermanistik sowie einem Anfängerkurs des Altindischen. Das Modul wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Kenntnisse in Altgriechisch und/oder Latein

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS4a.1: Idg. Völker u. Sprachen

V

2

2

 

 

 

KS4a.2: Idg. Lautlehre

V

2

 

3+1

 

 

KS4a.3: Sanskrit I

K

2

3

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4b:  Indogermanische Sprachwissenschaft B, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft der Indogermanischen Sprachen. Das Wahlpflichtmodul besteht aus einer Vorlesung und einer Übung zur Indogermanistik sowie einem weiterführenden Kurs des Altindischen. Es kann nur als Aufbaumodul zu KS4a gewählt werden. Das Modul wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls KS4a

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

KS4b.1: Idg. Formenlehre

V

2

 

 

3

 

KS4b.2: Idg. Sprachwissenschaft

Ü

2

 

 

3+1

 

KS4b.3: Sanskrit II

K

2

 

2

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4c: Altorientalistik A, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul IS4c des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4d: Altorientalistik B, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul IS4d des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4e: Programmierung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4f: Datenrepräsentation, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4b des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4g: Statistik, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4c des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4h: Sprachdokumentation und Feldforschung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M KS4i: Phonologie, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3e des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

 

 

3. Exemplarischer Studienverlaufsplan:

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

KS1: Kauk.Sprachwiss. I

P

S

KS1.1: Kauk.Sprachwiss. I

2

  5+2

KS2: Kauk.Sprachwiss. II

P

S

KS2.1: Kauk. Einzelsprachen I

2

  5

KS3: Ergänzungssprachen

WP

K

KS3c.1: Griechisch I

3

  4

KS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

KS4h.1 = Ph3a.1: Sprachdokumen­tation und Feldforschung I

2

  4

 

 

 

 

13

30

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5+2

KS1: Kauk.Sprachwiss. II

P

S

KS1.2: Kauk.Sprachwiss. II

2

  5

KS2: Kauk.Sprachwiss. II

P

S

KS2.2: Kauk. Einzelsprachen II

2

  5+2

KS3: Ergänzungssprachen

WP

K

KS3c.2: Griechisch II

3

  4+1

KS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

KS4h.2 = Ph3a.2: Sprachdokumen­tation und Feldforschung II

2

  4+1

 

 

 

 

12

29

3. Semester

KS3: Ergänzungssprachen

WP

K

KS3g.1: Türkisch I

4

  5

WP

K

KS3g.2: Kauk. Türksprache I

2

  3+1

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

2

  3

KS4: Angrenzende Gebiete

WP

K

Ph4b.1: Datenrepräsentation

2

  4

WP

Ü

Ph4b.2: Datenrepräsentation

2

  4+1

 

 

 

 

16

31

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

34

120


D) Schwerpunkt Phonetik und Phonologie

 

1. Allgemeines:

Gegenstand der Phonetik ist die Untersuchung der lautlichen Eigenschaften der gesprochenen Sprache: wie werden Laute verschriftet (transkribiert), was geschieht bei der Lautproduktion und -perzeption und wie kann man Sprachsignale akustisch messen und beschreiben. Die Phonologie untersucht, in welchen Verteilungen Laute auftreten und wie sie interagieren. Dabei kann sie von physikalischen Details abstrahieren und erlaubt es, auf die mentale Repräsentation von Lautsystemen im Gehirn Rückschlüsse zu ziehen. In der Phonetik und Phonologie können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden: die Dokumentation der lautlichen Eigenschaften einer Sprache, die Untersuchung ‚normaler’ und gestörter Sprachproduktion oder -perzeption, die automatische Sprachproduktionund -erkennung, sowie die automatische oder menschliche Sprechererkenung.

 

2. Modulbeschreibungen:

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M Ph1 und Ph2 sowie je zwei der Wahlpflicht­module aus den Gruppen Ph3 und Ph4.

 

Pflichtmodul ES-M Ph1: Sprachproduktion, 12 CP

Inhalt: In dem Modul werden Spezialprobleme der Phonetik behandelt. Je nach Angebot werden aktuelle Artikel und Forschungsberichte zu Fragen der akustischen Eigenschaften und der Distribution von Lauten (z.B. Nasale, Retroflexe, Laryngale, Einfluss subglottaler Resonanzen), Modelle der Lautproduktion (z.B. Quantal Theory, Source-Filter Theory) und -repräsentation (z.B. artikulatorisch, abstrakt, merkmalsorientiert) und über die Physiologie des Sprech- und Hörapparats (z.B. Strömungsvorgänge in der Larynx, Signalumsetzung in der Cochlea) behandelt. Das Modul umfasst ein Seminar und eine Übung; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem einstündigen Referat und in der Durchführung eines Experiments – von der Konzeption über die Durchführung und Auswertung bis zur Interpretation – niederschlagen. Die Experimentdokumentation (in Form einer als Aufsatz publizierbaren Hausarbeit) dient als Modulabschlussprüfung.

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb der wesentlichen Sprachproduktionstheorien; Lesen und Interpretieren wissenschaftlicher Darstellungen; Formulierung von Hypothesen und deren experimentelle und argumentative Verifizierung und Falsifizierung.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph1.1: Referat (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit: Experimentdokumentation in Form eines Zeitschriftenaufsatzes, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph1.1 Sprachproduktion I

S

2

 

5

 

 

Ph1.2 Sprachproduktion II

Üb

2

 

 

5 + 2

 

 

 

Pflichtmodul ES-M Ph2: Sprachperzeption, 12 CP

Inhalt: Gegenstand des Moduls sind die Sprachperzeption und Modelle der mentalen Repräsentation von Sprache. Das Angebot behandelt in je zwei aufeinanderfolgenden Semestern phonetische, phonologische und psycholinguistische Modelle (z.B. Motor-Theory, Invariance Theory, Perceptual Magnet Effect, FUL, Kohorten-Theorie, Prototypen- und Exemplar-Modelle). Das Modul umfasst ein Seminar und eine Übung; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem einstündigen Referat und in der Durchführung eines Experiments – von der Konzeption über die Durchführung und Auswertung bis zur Interpretation – niederschlagen. Die Experimentdokumentation (in Form einer als Aufsatz publizierbaren Hausarbeit) dient als Modulabschlussprüfung.

Lernziele und Kompetenzen: Aneignung der wesentlichen Sprachperzeptionstheorien; Lesen und Interpretieren wissenschaftlicher Darstellungen; Erlernen der Bedeutung verschiedener experimenteller Ansätze für die Sprachperzeptionstheorien und Erlernen der methodischen Verfahren; Erlernen der unterschiedlichen Argumentationsebenen in der Phonetik, Phonologie und Psycholinguistik.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph2.1: Referat (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit: Experimentdokumentation in Form eines Zeitschriftenaufsatzes, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph2.1 Sprachperzeption I

S

2

 

5

 

 

Ph2.2 Sprachperzeption II

S

2

 

 

5+2

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M Ph3:  Phonetik und Phonologie, 18 CP

Inhalt: Diese Modulgruppe bietet die Möglichkeit, sich durch die Auswahl von Modulen in Teilgebieten der Phonetik oder Laboratory Phonology (Sprachdokumentation, Sprachproduktion, Akustik, Sprachperzeption) zu qualifizieren, und beinhaltet auch Thematiken aus anderen, involvierten Bereichen (z.B. Feldforschung, Psychophonetik, Psycho- und Neurolinguistik, klinische Phonetik, Sprachtechnologie). Von den Wahlpflichtmodulen, die im Folgenden aufgelistet sind, müssen zwei belegt werden, wobei diese beliebig miteinander kombiniert werden können. Es wird dringend empfohlen, ein Modul an einer Universität außerhalb Deutschlands abzulegen. Der Auslandsaufenthalt ist vorher mit dem oder der Modulbeauftragten abzusprechen, der oder die auch die Anrechnung der CP und die Vergleichbarkeit der Leistung bescheinigt, sofern diese gegeben sind.

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph3a:  Sprachdokumentation und Feldforschung, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die umfassende phonetisch-phonologische Dokumentation eines Dialektes, einer Sprache oder Sprachfamilie (was auch eine Erhebung im Feld umfassen kann), oder ein typologischer Vergleich von Sprachen oder Dialekten. In dem Modul wird nach einer Einführung ein umfangreiches selbstständiges Arbeiten (unter der Betreuung durch den Dozenten oder die Dozentin) erwartet. Das Modul besteht aus zwei problemorientierten Lehrveranstaltungen (Kursen, Übungen, Praktika) und wird mit einer Hausarbeit als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Lernziele und Kompetenzen: Fähigkeit zur engen Transkription einer Sprache oder eines Dialekts natürlicher Sprache; Zusammenstellen eines Corpus zur Sprachdatenerhebung, Erkennen phonologischer Gesetzmäßigkeiten in einem Datencorpus.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 10 S. plus Datenbasis als Anhang oder in elektronischer Form)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph3a.1: Sprachdokumentation I

K/Ü

2

4

 

 

 

Ph3a.2: Sprachdokumentation II

Ü/Pr

2

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph3b: Lautproduktion, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die normale und gestörte Sprachproduktion und ihre Grundlagen. Das Modul umfasst je nach Angebot auch zentrale Sprachstörungen (z.B. Aphasien, angeborene Störungen), logopädische Ansätze, Stimmschulung, Sprech- und Sprachtraining, (früh‑)kindliche Lautproduktion (z.B. Analyse von Säuglingsschreien, Lautperzeption). Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftliche Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Medizin oder der Psychologie ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.

Lernziele und Kompetenzen: Einarbeitung in die anatomisch-physiologischen, neuronalen und mentalen Grundlagen der Sprachproduktion; Erwerb und Anwendung von phonetischen Methoden zum Erlernen von Fremdsprachen sowie Untersuchungs- und Therapiemethoden für gestörte Produktion.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph3b.1: Kurzreferat mit Diskussion (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 10 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph3b.1: Lautproduktion I

S

2

4

 

 

 

Ph3b.2: Lautproduktion II

Ü

2

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph3c: Akustik und Sprachtechnologie, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die Analyse akustischer Eigenschaften von Sprachsignalen und ihre technische Anwendung in der Sprachsynthese und automatischen Spracherkennung.  Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftlichen Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Physik oder der Informatik ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb von Methoden und Algorithmen der (Sprach-)signalanalyse und von Arbeitsweisen von Hidden-Markov-Modellen und künstlicher Neuronaler Netze; Bedeutung von Bottom-up und Top-down Strategien; Grenzen statistischer und regelbasierter Methoden.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph3c.1: Kurzreferat mit Diskussion (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 10 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph3c.1: Akustik I

S

2

 

4

 

 

Ph3c.2: Akustik II

Ü

2

 

 

4+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph3d: Akustische Wahrnehmung, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind die normale und gestörte akustische Wahrnehmung und Sprachperzeption. Das Modul umfasst je nach Angebot Psychoakustik und ‑phonetik, periphere und zentrale Hörstörungen (z.B. (Alters-) Schwerhörigkeit, Lauttaubheit), therapeutische Ansätze (z.B. Hörgeräte, Cochlear-Implantate). Das Modul besteht aus einem Seminar, in dem ein Kurzreferat mit anschließender Diskussion gehalten wird, und einer Übung, in der die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewendet werden. Eine schriftlichen Hausarbeit bildet die Modulabschlussprüfung. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus der Medizin oder der Psychologie ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.

Lernziele und Kompetenzen: Erwerb der anatomisch-physiologische, neuronale und mentale Grundlagen der akustischen Wahrnehmung; Leistungsdaten des Hörapparates, Tonhöhenwahrnehmung, Richtungshören, Wahrnehmung sprachlicher und nicht-sprachlicher Laute; Untersuchungs- und Therapiemethoden für gestörte Wahrnehmung.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Leistungsnachweis Ph3d.1: Kurzreferat mit Diskussion (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 10 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph3d.1: Akustische Wahrnehmung I

S

2

 

4

 

 

Ph3d.2: Akustische Wahrnehmung II

Ü

2

 

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph3e: Phonologie, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die phonologische Repräsentation von Sprache mit regelbasierten Systemen (z.B. lexical phonology) und im Rahmen der Optimality Theory (OT). Hierunter fallen synchrone und diachrone Analysen von Sprachen und von Sprachentwicklungen sowohl lautlicher und suprasegmenteller Systeme. Die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, darunter ein zweistündiges Referat, das zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet wird und als Modulabschlussprüfung dient. Die Anrechnung einschlägiger Veranstaltungen aus anderen sprachwissenschaftlichen Fächern ist möglich; die Entscheidung hierüber trifft der oder die Modulbeauftragte.

Lernziele und Kompetenzen: Kenntnis der regelbasierten und OT-basierten phonologischen Repräsentation; metrische Theorien; Interpretation diachroner und synchroner Datenbestände.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph3e.1: Kurzklausur (30 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph3e.1: Phonologie I

K

2

 

4

 

 

Ph3e.2: Phonologie II

S

2

 

 

4+1

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M Ph4: Computerlinguistik, 18 CP

Inhalt: Diese Modulgruppe dient der Erweiterung der fachlichen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit Methoden, die für die moderne Forschungsarbeit in der Phonetik unumgänglich sind. Durch die Wahl geeigneter Module können hier individuelle Schwerpunkte (experimentelles oder datenorientiertes Arbeiten) gesetzt werden. Von den Wahlpflichtmodulen, die im Folgenden aufgelistet sind, müssen zwei belegt werden, wobei diese beliebig kombiniert werden können.

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph4a:  Programmierung, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Erlernen einer (höheren) Programmiersprache, die eher symbolorientiert (z.B. Perl, Python, JAVA) oder technisch-mathematisch ausgerichtet (z.B. C++, Matlab) sein kann. Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (Kurs und Übung), als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit in Form eines erstellten und dokumentierten Programm(modul)s erwartet.

Lernziele und Kompetenzen: Fähigkeit zur Formulierung eines Problems in einer Programmiersprache; Interpretation und Behandlung von Fehlermeldungen; Testen von Programmcode auf korrektes Verhalten auch bei falschen Eingaben; Programmdokumentation; Beherrschung einer Programmiersprache (z.B. C++, Perl, Python).

Angebotsturnus: ein- oder zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph4a.1 oder Ph4a.2: Referat (Abfassung eines eigenständigen Programmmoduls in einer Semesterveranstaltung)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit: Programm und Dokumentation auf elektronischer Basis, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph4a.1: Programmierung I (z.B. Perl)

K

2

4

 

 

 

Ph4a.2: Programmierung II (z.B. Perl)

Ü

2

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph4b: Datenrepräsentation, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist die elektronische Abbildung von sprachlichen Daten. Dies umfasst sowohl Signaldaten (z.B. wave, mp3) als auch Symboldaten (z.B. Annotationen, Textcorpora) und Datenbankrepräsentationen und -anfragen (z.B. XML, SQL). Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (Kurs und Übung) und wird mit einer Hausarbeit als Modulabschlussprüfung abgeschlossen.

Lernziele und Kompetenzen: Erkennen der Bedeutung verschiedener Codierungsverfahren; Relationale und nicht-relationae Datenbankrepräsentation; Entwickeln eigener Datenbanken; Beherrschen eines Codier- bzw. Datenbankschemas (z.B. SQL, XML).

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: Ph4b.1: Kurzklausur (30 Min.) am Ende des Semesters.

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit: Datenbank mit Dokumentation (auf elektronischer Basis, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph4b.1: Datenrepräsentation I

K

2

 

 

4

 

Ph4b.2: Datenrepräsentation II (z.B. XML)

Ü

2

 

 

4+1

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ph4c: Statistik, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls sind Methoden der beschreibenden und der interferierenden Statistik, wie sie in der Phonetik, Psycho- oder Korpuslinguistik und in angrenzenden Gebieten angewendet werden. Dies umfasst Beschreibungsparameter (z.B. Median, Mittelwert, Quartile, Standardabweichung) und statistische Testmethoden (z.B. Chi-Quadrat-, t-, F-Tests, ANOVA, Nominal Logistic) mit üblichen Statistik-Systemen (z.B. SPSS, JMP, R). Im Vordergrund steht mehr die korrekte Anwendung dieser Methoden als die Darlegung des theoretisch-mathematischen Hintergrundes. Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (Kurs und Übung) ; die Modulabschlussprüfung bildet eine Hausarbeit in Form eines statistischen Designs und  der Auswertung eines Experiments (die Durchführung des Experiments ist nicht Gegenstand der Hausarbeit; die Daten, die analysiert werden sollen, werden aufgrund des Designs generiert).

Lernziele und Kompetenzen: Erkennen der Bedeutung der deskriptiven Maßzahlen; Auswahl der richtigen Testverfahren für unterschiedliche Problemstellungen; Interpretieren von statistischen Auswertungen; Erkennen von Fehlern in statistischen Designs; Beherrschen eines Statistikprogramms (z.B. SPSS, JMP, SAS, Systat, R).

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Leistungsnachweise: werden durch die Veranstaltungsleitung festgelegt und zu Beginn des Semesters bekanntgegeben

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit. Experiment-Design und Auswertung, auf elektronischer Basis)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ph4c.1: Statistik I

K

2

 

4

 

 

Ph4c.2: Statistik II (z.B. JMP)

Ü

2

 

4+1

 

 

 

 

 

3. Exemplarische Studienverlaufspläne:

 

Beispiel 1:  Phonetik mit Orientierung Sprachdokumentation

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5+2

A2: Wissenschaftliche Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

Ph1: Sprachproduktion

P

S

Ph1.1: Sprachproduktion I

2

  5

Ph3: Spezialisierung

WP

K

Ph3a.1: Sprachdokumentation I

2

  4

Ph4: Angrenzende Gebiete

WP

K

Ph4a.1: Programmierung in Perl

2

  4

WP

Ü

Ph4a.2: Programmierung in Perl

2

  4+1

 

 

 

 

12

30

2. Semester

A1: Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5

A2: Wissenschaftliche Praxis

P

Pr

A2.2: Forschungspraktikum

2

  5+2

Ph1: Sprachproduktion

P

S

Ph1.2: Sprachproduktion II

2

  5+2

Ph2: Sprachperzeption

P

S

Ph2.1: Sprachperzeption I

2

  5

Ph3: Spezialisierung

WP

Pr

Ph3a.2: Sprachdokumentation II (SQL)

2

  4+1

 

 

 

 

10

29

3. Semester

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

2

  3

Ph2: Sprachperzeption

P

S

Ph2.2: Sprachperzeption II

2

  5+2

Ph3: Spezialisierung

WP

S

Ph3b.1: Lautproduktion I

2

  4

WP

Ü

Ph3b.2: Lautproduktion II

2

  4+1

Ph4: Angrenzende Gebiete

WP

K

Ph4b.1: Datenrepräsentation I

2

  4

WP

Ü

Ph4b.2: Datenrepräsentation II

2

  4+1

 

 

 

 

14

31

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

36

120


 

Beispiel 2:  Phonetik mit Orientierung Klinische Phonetik

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5

A2: Wissenschaftliche Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

P

Pr

A2.2: Lehrtraining

2

  5+2

Ph1: Sprachproduktion

P

S

Ph1.1: Sprachproduktion I

2

  5

Ph3: Spezialisierung

WP

K

Ph3b.1: Lautproduktion I (Anatomie)

2

  4

Ph4: Angrenzende Gebiete

WP

K

Ph4a.1: Statistik

2

  4

 

 

 

 

12

30

2. Semester

A1: Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5+2

Ph1: Sprachproduktion

P

S

Ph1.2: Sprachproduktion II

2

  5+2

Ph2: Sprachperzeption

P

S

Ph2.1: Sprachperzeption I

2

  5+2

Ph3: Spezialisierung

WP

Pr

Ph3b.2: Lautproduktion II (Physiologie)

2

  4+1

WP

S

Ph3d.1: Akustische Wahrnehmung I

2

  4

 

 

 

 

10

30

3. Semester

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

2

  3

Ph2: Sprachperzeption

P

S

Ph2.2: Sprachperzeption II

2

  5

Ph3: Spezialisierung

WP

S

Ph3d.2: Akustische Wahrnehmung II

2

  4+1

Ph4: Angrenzende Gebiete

WP

K

Ph4b.1: Datenrepräsentation

2

  4

WP

Ü

Ph4b.2: Datenrepräsentation

2

  4+1

WP

Ü

Ph4a.2: Statistik (SPSS)

2

  4+1

 

 

 

 

14

30

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

36

120

E) Schwerpunkt Altaische Linguistik

 

1. Allgemeines:

Gegenstand des Schwerpunkts Altaische Linguistik sind die türkischen, mongolischen und mandschu-tungusischen Sprachen sowie die typologischen, arealen und genetischen Züge, die sie verbinden. Der Schwerpunkt bereitet die Studierenden auf wissenschaftliche oder öffentliche Tätigkeit in turkologischen oder mongolistischen Bereichen vor; er ist auch unerlässlich für die Beschäftigung mit den Religionen und Kulturen der zentral- und nordostasiatischen Völker.

 

2. Modulbeschreibungen:

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M AL1 und AL2 sowie je zwei der Wahlpflicht­module aus den Gruppen AL3 und AL4. Wahlweise kann im Einvernehmen mit der Koordinatorin oder dem Koordinator des Schwerpunkts anstelle der Module ES-M AL2 und AL3 oder AL4 ein auswärtiges oder Auslandssemester absolviert werden, bei dem mindestens 30 CP in vergleichbaren Modulen erworben werden. Über die Anerkennung der Leistungen entscheidet der Koordinator oder die Koordinatorin.

 

Pflichtmodul ES-M AL1:  Altaische Linguistik– Aufbaumodul I, 12 CP

Inhalt: Gegenstand dieses Moduls ist die Betrachtung der wichtigsten grammatikalischen Strukturen, die den altaischen Sprachtypus ausmachen. Es werden verschiedene Aspekte der Frage thematisiert, ob die  Beziehungen zwischen den altaischen Sprachen auf genetische Verwandtschaft oder auf areale Konvergenz zurückzuführen sind. Je nach Angebot werden Themen der Laut- und der Formenlehre und des Lexikons thematisiert. Im Bereich der Syntax zeigen die altaischen Sprachen zahlreiche Ähnlichkeiten, die auch aus typologisch-funktioneller Sicht zu erörtern sind. Das Modul umfasst zwei Seminare; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils zweistündigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden die nötigen Kenntnisse über aktuelle Fragen mit Bezug auf die Sprachen der altaischen Völker in ihrem kulturellen Milieu, die für die Erarbeitung einer Master-Thesis unabdingbar sind.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis AL1.1: Referat (90 Min.); AL1.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AL1.1 Altaische Linguistik I

S

2

5(+2)

 

 

 

AL1.2 Altaische Linguistik  II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

Pflichtmodul ES-M AL2:  Altaische Linguistik– Aufbaumodul II, 12 CP

Inhalt: Gegenstand dieses Moduls sind die Kontaktbeziehungen der altaischen Sprachen zu verwandten und nicht-verwandten Sprachen in Vergangenheit und Gegenwart. Besondere Aufmerksamkeit wird der gegenseitigen Sprach- und Kulturbeeinflussung zwischen den (türkischen, indo-europäischen und sino-tibetischen) Völkern der Seidenstraße gewidmet. Es sollen ferner die soziolinguistischen Verhältnisse erörtert werden, in denen sich die altaischen Sprachen heute in China befinden. Weitere Schwerpunkte bilden der Sprachkontakt im südsibirischen Areal und im Kaukasusgebiet. Das Modul umfasst zwei Seminare; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils zweistündigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul erweitert die Kenntnisse der Studierenden im Hinblick auf gegenwärtige und vergangene, areale und/oder kulturelle Kontaktsituationen der altaischen Sprachen mit verwandten und nicht verwandten Sprachen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis AL2.1: Referat (90 Min.); AL2.2: Referat (90 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AL2.1 Kontaktbeziehungen der altaischen Sprachen I

S

2

5(+2)

 

 

 

AL2.2 Kontaktbeziehungen der altaischen Sprachen  II

S

2

 

5(+2)

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M AL3:  Ergänzungssprachen zur Altaistik, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der sprachlichen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit Ergänzungssprachen zur Altaistik, zu denen der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Dies können a) Chinesisch, b) slavische Sprachen (Russisch und Altkirchenslavisch), c) orientalische Sprachen (Persisch und Arabisch) sein. Es sind jeweils zwei der unten benannten Wahlpflichtmodule miteinander zu kombinieren (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Sprachen dürfen jedoch nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL3a:  Chinesisch, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Chinesische, das den östlichen altaischen Sprachen als Kontakt- und Kultursprache dient und für deren Erforschung von Belang ist. Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse vorhanden sind. Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (1 Kurs und 1 propädeutische Übung – 2 Wochen Intensivkurs vor Beginn der Vorlesungszeit) und wird mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen. Die Lehrveranstaltungen sind mit den Lehrveranstaltungen Ch1.1 und Ch1.2 des BA-Studiengangs Empirische Sprachwissenschaft inhaltlich identisch.

Lernziele und Kompetenzen: Das Modul vermittelt den Studierenden die nötigen Kenntnisse über das Chinesische, das seit dem 7. Jh. eine wichtige Ad- und Superstratsprache für diverse altaische Sprachen gewesen ist.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Chinesischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AL3a.1: Propädeutikum: Aussprachetraining Chinesisch I

Ü

3

2

 

 

 

AL3a.2: Modernes Chinesisch: Grundkurs I

K

6

7

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL3b: Slavische Sprachen, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M IS3i des Schwerpunkts Indogermanische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL3c:  Orientalische Sprachen A, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M KS3e des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL3d:  Orientalische Sprachen B, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M KS3f des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft; s. dort.

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M AL4: Angrenzende Gebiete, 18 CP

Inhalt: Die Module der Gruppe dienen der Erweiterung der methodischen Basis durch eine intensive Beschäftigung mit den altaischen Ergänzungssprachen Japanisch und Koreanisch oder mit fachlich angrenzenden Spezialdisziplinen, für die der oder die Studierende keine weitergehenden Vorkenntnisse besitzt. Als fachliche Spezialdisziplinen kommen insbesondere die Phonetik / Phonologie und die Computerlinguistik in Betracht. Es sind jeweils zwei der unten benannten Wahlpflichtmodule miteinander zu kombinieren (vgl. die folgenden Aufstellungen); die betreffenden Themengebiete dürfen jedoch nicht zuvor Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4a: Altaische Ergänzungssprachen: Japanisch, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Japanische, das als altaische Sprache gilt und diverse typologische Eigenschaften mit den mongolischen, den mandschu-tungusischen sowie den Türksprachen teilt. Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in der betr. Sprache vorhanden sind. Das Modul besteht aus einer Lehrveranstaltung (Kurs) und wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen; die folgende Aufstellung gilt exemplarisch. Die Lehrveranstaltung ist inhaltlich identisch mit der Lehrveranstaltung J6.1 des BA-Studiengangs Empirische Sprachwissenschaft.

Lernziele und Kompetenzen: : Das Modul vermittelt den Studierenden die nötigen Kenntnisse über das Japanische, das besonders im Hinblick auf seine Struktur zur altaischen Sprachgruppe gehört.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Japanischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AL4a.1: Grundstufe Japanisch I

K

6

9

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4b:  Altaische Ergänzungssprachen: Koreanisch, 9 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Koreanische, das als altaische Sprache gilt und diverse typologische Eigenschaften mit den mongolischen, den mandschu-tungusischen sowie den Türksprachen teilt. Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse in der betr. Sprache vorhanden sind. Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (Kurs und Übung) und wird mit einer Klausur als Modulabschlussprüfung abgeschlossen; die folgende Aufstellung gilt exemplarisch. Die Lehrveranstaltungen sind inhaltlich identisch mit den Lehrveranstaltungen Ko1.1 und Ko1.2 des BA-Studiengangs Empirische Sprachwissenschaft.

Lernziele und Kompetenzen: : Das Modul vermittelt den Studierenden die nötigen Kenntnisse über das Koreanische, das besonders im Hinblick auf seine Struktur zur altaischen Sprachgruppe gehört.

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Koreanischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

AL4b.1: Modernes Koreanisch I

K

4

6

 

 

 

AL4b.2: Vertiefende Übungen zum Koreanisch

Ü

2

3

 

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4c: Programmierung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4d: Datenrepräsentation, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4b des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4e: Statistik, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph4c des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4f: Sprachdokumentation und Feldforschung, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3a des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

Wahlpflichtmodul ES-M AL4g: Phonologie, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul Ph3e des Schwerpunkts Phonetik und Phonologie; s. dort

 

 

 

3. Exemplarischer Studienverlaufsplan:

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

AL1: Altaische Linguistik I

P

S

AL1.1: Altaische Linguistik I

2

  5+2

AL2: Altaische Linguistik II

P

S

AL2.1: Kontaktbeziehungen der altaischen Sprachen I

2

  5

AL3: Ergänzungssprachen zur Altaistik

WP

K

AL3c.1 Arabisch I

2

  4

AL4f: Sprachdokumentation und Feldforschung

WP

K

AL4f.1 = Ph3a.1: Sprachdokumen­tation und Feldforschung I

2

  4

 

 

 

 

17

30

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5+2

AL1: Altaische Linguistik  I

P

S

AL1.2: Altaische Linguistik II

2

  5

AL2: Altaische Linguistik II

P

S

AL2.2: Kontaktbeziehungen der altaischen Sprachen II

2

  5+2

AL3: Ergänzungssprachen zur Altaistik

WP

K

AL3c.2: Arabisch II

2

  4+1

AL4f: Sprachdokumentation und Feldforschung

WP

K

AL4f.2 = Ph3a.2: Sprachdokumen­tation und Feldforschung II

2

  4+1

 

 

 

 

12

29

3. Semester

A2: Wissenschaftl. Praxis

WP

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

2

  3

AL4c: Computerlinguistik

WP

K

Ph4b.1: Datenrepräsentation

2

  4

WP

Ü

Ph4b.2: Datenrepräsentation

2

  4+1

AL3: Ergänzungssprachen zur Altaistik

WP

K

AL3a.1 Propädeutikum Chinesisch

3

  2

 

WP

K

AL3a.2: Chinesisch: Grundkurs I

6

  7

 

 

 

 

14

31

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

43

120

 

 

F) Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens

 

1. Allgemeines

Der MA-Studiengang Empirische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens baut auf den Inhalten des BA-Studiengangs Empirische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens auf und zielt sowohl auf die Vertiefung von Kenntnissen über bereits im BA-Studiengang behandelte Themen, als auch darauf, solche Bereiche abzudecken, die im Rahmen einer Grundausbildung nicht behandelt werden konnten, aber einen unabdinglichen Bestandteil einer erschöpfenden, wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Sprachen und Kulturen Südostasiens bilden.

Im Studium werden die Sprachkenntnisse des Malaiischen einschließlich der Staatssprachen Bahasa Indonesia und Bahasa Malaysia in Wort und Schrift intensiv vertieft. Über die Beschäftigung mit der Literatur der Malaiischen Welt und ihrer Entwicklung, die Analyse von regionalen und kontextabhängigen Sprachvarianten sowie die Auseinandersetzung mit modernen Massenmedien wird ein fundiertes Verständnis der kulturellen Einbettung gesellschaftlicher Prozesse vermittelt. Darüber hinaus findet eine Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen und aktuellen Aspekten südostasiatischer Gesellschaften statt.

 

Indonesisch-/ Malaysischkenntnisse

Studierende mit einem Bachelor-Abschluss einer anderen Hochschule, der nur geringe Indonesisch-/Malaysischkenntnisse beinhaltet, müssen für die Zulassung zur Prüfung Sprachkenntnisse nachweisen, die mindestens dem Kenntnisstand im Bachelor Empirische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Sprachen und Kulturen Südostasiens  nach erfolgreicher Absolvierung des Bahasa Indonesia/Bahasa Malaysia-Grundkursmoduls entsprechen. Der Nachweis erfolgt durch:

1. Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworben wurden; oder

2. Ablegen einer schriftlichen Prüfung parallel zur o.g. Modulabschlussprüfung des Bachelor-Studiengangs; oder

3. Zertifikate über einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis.

 

 

2. Modulbeschreibungen

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M SOA1 bis SOA5 sowie eines der Wahlpflicht­module aus der Gruppe SOA6.

 

Modul ES-M SOA1: Bahasa Indonesia / Bahasa Malaysia Aufbaukurs I, 9 CP

Inhalt: Im Mittelpunkt dieses Moduls steht die gesprochene Sprache. Die Studierenden üben und verbessern in diesem Intensivkurs ihre Beherrschung unterschiedlicher Formen der mündlichen Kommunikation. Zur Optimierung der Fertigkeiten Hörverstehen und Mündlicher Ausdruck werden unterschiedliche Medien wie Spielfilme, Nachrichten, Podcasts und wissenschaftliche Vorträge eingesetzt. Dabei werden die Studierenden auch mit den nationalen und regionalen Varianten der malaiischen Sprache vertraut gemacht.

Das Modul dient zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz in sprachlicher und interkultureller Hinsicht. Es gibt den Studierenden Gelegenheit und Anleitung, sich über gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Südostasien bzw. die länderspezifische Diskurse und die Rezeption von aktuellen Ereignissen zu informieren. 

Lernziele und Kompetenzen: Verbesserung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit und des Hörverstehens besonders in Hinblick auf Umgangssprache; Fähigkeit anspruchsvolle, längere Gespräche zu verstehen und auch implizite Bedeutungen zu erfassen, sich spontan und fließend auszudrücken und die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben angemessen und flexibel zu gebrauchen

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min., oder Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA1.1 Mündlicher Ausdruck und Hörverstehen

K

2

3

 

 

 

SOA1.2 Alltagssprache und Dialekte

K

2

3+3

 

 

 

 

 

Modul ES-M SOA2: Bahasa Indonesia / Bahasa Malaysia Aufbaukurs II, 9 CP

Inhalt: Die Studierenden vertiefen und verfestigen in diesem Intensivkurs ihre Sprachkenntnisse, die sie für den Umgang mit unterschiedlichen Textsorten befähigen. Zur Optimierung der Fertigkeiten Schriftlicher Ausdruck, Leseverständnis und Textinterpretation werden u.a. wissenschaftliche Publikationen, Zeitschriften und Internetpräsentationen etc. eingesetzt. Dabei werden die Studierenden auch mit fachsprachlichen Termini und Varianten der malaiischen Sprache vertraut gemacht.

Das Modul gibt den Studierenden Gelegenheit und Anleitung, sich über gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Südostasien bzw. die länderspezifische Diskurse und die Rezeption von aktuellen Ereignissen zu informieren. Des Weiteren wird in beiden Kursen die Text- und Medienauswahl jeweils unter ein Oberthema gestellt, um den Fokus auf einen bestimmten Aspekt aus Kultur, Politik oder Zeitgeschichte zu legen. 

Lernziele und Kompetenzen: Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeiten und der Kenntnisse von Formkonventionen; Fähigkeit anspruchsvolle Texte zu verstehen und auch implizite Bedeutungen zu erfassen sowie die Kompetenz, diese Texte auch in sprachlicher Hinsichtlich analysieren und beurteilen zu können  

Angebotsturnus: einsemestrig, im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von SOA1

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min., oder Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA2.1 Schriftlicher Ausdruck und Arbeit mit Texten

K

2

 

3

 

 

SOA2.2 Aktuelle Entwicklungen

K

2

 

3+3

 

 

 

 

Modul ES-M SOA3:  Die Malaiische Welt in Sprache, Literatur und den Massenmedien, 15 CP

Inhalt: In Lehrveranstaltungen zu Literatur, Medien und Varianten der malaiischen Sprache werden übergreifende Themen von Tradition und Identität, Wissensgesellschaft, lokalem Wissen und Modernisierung aufgegriffen.

Ausgehend von der Beschäftigung mit der Entwicklung der klassisch-malaiischen Literatur, wie den aus Indien tradierten Epen, islamisch-malaiischen Werken, die vom 16.-19. Jhdt. eine bedeutende Rolle spielten, und Lyrik in Form von pantun und syair, werden Fragen zur Eigenständigkeit der malaiischen Literatur bzw. der Indigenisierung übernommener Vorbilder erörtert und durch die Betrachtung des Postkolonialismus in der Literatur fortgeschrieben. Die Analyse eines malaiischen Dialekts, einer mit dem Indonesischen eng verwandten Regionalsprache, eines Soziolekts oder einer Fachsprache in der Bahasa Indonesia bzw. Bahasa Malaysia bietet die Möglichkeit zur praktischen Einübung sprachwissenschaftlicher Methoden und der exemplarischen Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Sprache und Identität sowie Sprache und gesellschaftlichem Wandel..

Lernziele und Kompetenzen: Sensibilisierung für den Umgang mit indonesisch-/malaiischsprachigen Medienberichten in Hinblick auf deren Sprachgebrauch und ihre jeweiligen Urheber; Vermittlung von Fertigkeiten zur Recherche von aktuellen Entwicklungen in Südostasien und zur Analyse der unterschiedlichen Präsentationsformen von Medienberichten

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn im SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: keine

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu SOA3.1 oder zu SOA3.3 (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA3.1 Medien und Gesellschaft

S

2

 

5(+2)

 

 

SOA3.2 Austronesische Sprachen

Ü

2

 

 

3

 

SOA3.3 Literatur

S

2

 

 

5(+2)

 

 

 

Modul ES-M SOA4:  Theorien und Methoden, 10 CP

Inhalt: In diesem Modul werden den Studierenden neue und weiterführende wissenschaftliche Theorien vermittelt und sie werden dazu angeregt,  die im Bachelor-Studium erlernten Methoden und Theorien kritisch zu reflektieren. Eine ergänzende Wahlpflichtveranstaltung, die entweder aus zusätzlichen Lehrveranstaltungen der Südostasienwissenschaften oder aus dem Angebot eines anderen Fachs wie z.B. Ethnologie oder Religionswissenschaft und Religionsgeschichte stammen kann, ermöglicht eine interdisziplinäre Perspektive; die Wahl ist mit der oder dem Modulbeauftragten abzustimmen.

Lernziele und Kompetenzen: Erlangung von Methodenkompetenz besonders in Hinblick auf eigenständige empirische Forschung sowie der Fähigkeit, die im eigenen Fach dominierenden Theorien und Methoden kritisch zu reflektieren

Angebotsturnus: einsemestrig, im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: keine

Modulprüfung: einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu SOA4.1 (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA4.1 Theorien und Methoden

S

2

5 +2

 

 

 

SOA4.2 Ergänzende LV nach Wahl

 

2

3

 

 

 

 

 

 

Modul ES-M SOA5: Forschungsvorbereitung, 8 CP

Inhalt: In diesem Modul werden die Studierenden mit neuen Entwicklungen des Fachs vertraut gemacht, lernen exemplarisch die aktuellen Forschungen eines Dozenten oder einer Dozentin kennen und erstellen aufbauend auf den Inhalten des Moduls „Theorien und Methoden“ in einer selbständigen Projektarbeit ein Forschungsdesign zu einer Fragestellung, die auf die Abschussarbeit hinführt.

Das besondere Augenmerk auf Forschungsmethoden sowie die Erstellung eines Forschungsdesigns dienen der Vorbereitung auf die Masterarbeit. 

Lernziele und Kompetenzen: Anleitung zur eigenständigen Themenfindung, Formulierung, Präsentation und Antragstellung zu einem Forschungsvorhaben; Vermittlung von Kompetenzen des Selbstmanagements von Arbeits- und Zeitplanung sowie des Transfers von theoretischem Wissen auf konkrete Sachfragen

Angebotsturnus: ein- oder zweisemestrig, Beginn im SoSe oder WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: keine

Modulprüfung: zwei Modulteilprüfungen (Hausarbeit, ca. 16 S., zu SOA5.1 und Hausarbeit,(Ausarbeitung des Forschungsdesigns), ca. 16 S., zu SOA5.2).

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA5.1 Aktuelle Forschungen und Entwicklungen

S

2

 

4 +2

 

SOA5.2 Erstellen eines Forschungsdesigns

Pr

-

 

 

2

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M SOA6: Ergänzungsmodul, 9 CP

Zu wählen ist eines der Wahlpflichtmodule SOA6a bis SOA6d. Der Inhalt des zu wählenden Moduls darf nicht bereits Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

 

Wahlpflichtmodul ES-M SOA6a: Vietnamesisch, 9 CP

Inhalt: Das Hauptaugenmerk des aus den zwei Kursen Vietnamesisch 1 und 2 bestehenden Moduls liegt auf dem Erlernen von Grundkenntnissen der vietnamesischen Sprache und beinhaltet das Erlernen der Schrift und der Aussprache, Übungen zum Hörverständnis und zur Sprechfertigkeit sowie die Lektüre leichter Texte. Daneben ist auch die Vermittlung von Landeskunde im Rahmen des Moduls vorgesehen. Das Modul kann nicht gewählt werden, wenn Vietnamesisch schon im BA-Studiengang belegt wurde.

Lernziele und Kompetenzen: Grundlagen der Vietnamesischen Sprache bis zur Fähigkeit, alltägliche Dialoge und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, einfache Gespräche führen und sich mit Hilfsmitteln auch schwierigere Texte erschließen zu können

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: Leistungsnachweis SOA6a.1: Klausur (90 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA6a.1 Vietnamesisch 1

K

3

4

 

 

 

SOA6a.2 Vietnamesisch 2

K

3

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M SOA6b: Thai, 9 CP

Inhalt: Das Hauptaugenmerk des aus den zwei Kursen Thai 1 und 2 bestehenden Moduls liegt auf dem Erlernen von Grundkenntnissen der thailändischen Sprache und beinhaltet das Erlernen der Schriftzeichen und der Aussprache, Übungen zum Hörverständnis und zur Sprechfertigkeit sowie die Lektüre leichter Texte. Daneben ist auch die Vermittlung von Landeskunde im Rahmen des Moduls vorgesehen. Das Modul kann nicht gewählt werden, wenn Thai schon im BA-Studiengang belegt wurde.

Lernziele und Kompetenzen: Grundlagen der Thai-Sprache bis zur Fähigkeit alltägliche Dialoge und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen und einfache Gespräche führen zu können; Erlernen der Schrift und der Verwendung von Wörterbüchern, um sich mit Hilfsmitteln auch schwierigere Texte erschließen zu können

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: Leistungsnachweis SOA6b.1: Klausur (90 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA6b.1 Thai 1

K

3

4

 

 

 

SOA6b.2 Thai 2

K

3

 

4+1

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M SOA6c: Niederländisch zur Quellenkunde, 9 CP

Inhalt: Dieses Modul besteht aus zwei Sprachkursen und einer Projektarbeit.

Die Sprachkurse vermitteln Grundkenntnisse des geschriebenen und gesprochenen Niederländisch, die den aktiven Gebrauch der Sprache auf dem Niveau von einfacher Konversation bzw. des formalen Schriftverkehrs ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf dem Erwerb eines guten Leseverständnisses für die Nutzung von Fachliteratur und niederländischsprachigen Originalquellen zu Südostasien.

Im Selbststudium erstellen die Studierenden auf Grundlage ihrer erworbenen Lesekenntnisse des Niederländischen einen Lektürebericht über Niederländische Quellen zur Kolonialgeschichte, Indonesiern in den Niederlanden oder einen Aspekt der Beziehungen der Niederlande zu Südostasien.

Lernziele und Kompetenzen: Grundlagen des Niederländischen zum Führen einfacher Gespräche und zum Verständnis alltäglicher Dialoge und Situationen, in denen klare Standardsprache verwendet wird; Erlangen der Fähigkeit, sich mit Hilfsmitteln auch komplexe Fachliteratur und Originalquellen aus verschiedenen Zeitepochen erschließen zu können

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Studiennachweise: Leistungsnachweis SOA6c.1: Klausur (90 Min.) und Leistungsnachweis SOA6c.3: Lektürebericht in Form einer Hausarbeit (ca. 16 S.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 90 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrverastaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

SOA6c.1 Niederländisch 1

K

2

3

 

 

 

SOA6c.2 Niederländisch 2

K

2

 

3+1

 

 

SOA6c.3 Lektürebericht zu Südostasien

Pr

-

 

2

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M SOA6d: Arabisch, 9 CP

Das Modul ist identisch mit dem Modul ES-M KS3f des Schwerpunkts Kaukasische Sprachwissenschaft.,; s. dort.

 

 

3. Exemplarischer Studienverlaufsplan:

 

Modul

P/ WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1.Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1 Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5+2

SOA1: B. Indonesia / B. Malaysia Aufbaukurs 1

P

K

SOA1.1 Mündlicher Ausdruck / Hörverstehen

2

  3

P

K

SOA1.2 Alltagssprache / Dialekte

2

  3+3

SOA4: Theorien und Methoden

P

S

SOA4.1 Theorien und Methoden

2

  5+2

P

S

SOA4.2 Lehrveranstaltung nach Wahl

2

  3

SOA6: Wahlpflichtmodul

WP

K

SOA6.1  z.B. Vietnamesisch I

3

  4

 

 

 

 

13

30

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2 Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5

SOA2 B. Indonesia / B. Malaysia Aufbaukurs 2

P

K

SOA2.1 Schriftlicher Ausdruck /Arbeit mit Texten

2

  3

P

K

SOA2.2 Aktuelle Entwicklungen

2

  3+3

SOA3: Die Malaiische Welt in Sprache, Lit. u. Massenmedien

P

S

SOA3.1 Medien und Gesellschaft

2

  5

SOA5: Forschungsvorbereitung

P

S

SOA5.1 Aktuelle Forschungen und Entwicklungen

2

  4+2

SOA6: Wahlpflichtmodul

WP

K

SOA62 z.B. Vietnamesisch II

3

  4+1

 

 

 

 

13

30

3. Semester

A2: Wissenschaftliche Praxis

P

Kq

A.2.1 Masterkolloquium

2

  5

WP

Pr

A2.2 Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

S

A3.1 Soft Skills I

2

  3

 

P

S

A3.2 Soft Skills II

2

  3

SOA3: Die Malaiische Welt in Sprache, Lit. u. Massenmedien

P

S

SOA3.2 Austronesische Sprachen

2

  3

P

S

SOA3.3 Literatur

2

  5+2

SOA5: Forschungsvorbereitung

P

Pr

SOA5.2 Forschungsdesign

-

  2

 

 

 

 

12

30

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

-

30

 

Summe

 

 

 

38

120

 


G) Schwerpunkt Alteurasische Sprachen

 

1. Allgemeines

Gegenstand des Schwerpunktes Alteurasische Sprachen sind die aus dem Bereich der altorientalischen Kulturen bekannten, großteils in Keilschriften überlieferten Sprachen und ihr sprachliches und kulturwissenschaftliches Umfeld. Der Schwerpunkt bereitet die Studierenden auf eine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Altorientalistik, der Semitistik und angrenzender Gebiete vor.

 

 

2. Modulbeschreibungen

Zu absolvieren sind die Pflichtmodule ES-M Ao1 und Ao2, eines der Wahlpflichtmodule Ao3a oder Ao3b sowie zwei Wahlpflicht­module aus der Gruppe Ao4.

 

Pflichtmodul ES-M Ao1: Altorientalische Lektüre für Fortgeschrittene I, 12 CP

Inhalt: Das Modul dient der weiteren Vertiefung der Kenntnisse im Akkadischen und zielt dabei insbesondere auf Fragen der Überlieferung ab: Durch die Auswahl von Texten unterschiedlicher Gattungen, unterschiedlicher Zeitstellung und unterschiedlicher Herkunft – d.h. auch unterschiedlicher Dialekte/ Sprachstufen – soll die/der Studierende die Überlieferung in großer zeitlicher Tiefe und geographischer Breite kennenlernen.

Das Modul umfasst zwei Seminare. In diesen leisten die TeilnehmerInnen umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils 60-minütigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele/Kompetenzen: Verbesserung der Fähigkeiten zur sprachlichen Erschließung sowie historischen und kulturgeschichtlichen Einordnung akkadischer Texte.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis Ao1.1: Referat (60 Min.); Ao1.2: Referat (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao1.1: Anspruchsvolle akkadische Lektüre I

S

2

5 (+2)

 

 

 

Ao1.2: Anpruchsvolle akkadische Lektüre II

S

2

 

5 (+2)

 

 

 

 

Pflichtmodul ES-M Ao2: Altorientalische Lektüre für Fortgeschrittene II, 12 CP

Inhalt: Das Modul dient der weiteren Vertiefung der Kenntnisse in einer zweiten altorientalischen Sprache und zielt dabei insbesondere auf Fragen der Überlieferung ab. Durch die Auswahl von Texten unterschiedlicher Gattungen, unterschiedlicher Zeitstellung und unterschiedlicher Herkunft – d.h. auch unterschiedlicher Dialekte/ Sprachstufen – soll die/der Studierende die Überlieferung in großer zeitlicher Tiefe und geographischer Breite kennenlernen.

Das Modul umfasst zwei Seminare. In diesen leisten die TeilnehmerInnen umfangreiche eigene Beiträge, die sich in einem jeweils 60-minütigen Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele/Kompetenzen: Verbesserung der Fähigkeiten zur sprachlichen Erschließung sowie historischen und kulturgeschichtlichen Einordnung von Texten in einer zweiten altorientalischen Sprache.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis Ao2.1: Referat (60 Min.); Ao2.2: Referat (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao2.1: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache I

S

2

5 (+2)

 

 

 

Ao2.2: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache II

S

2

 

5 (+2)

 

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M Ao3: Vertiefung Altorientalistik, 12 CP

Zu wählen ist eines der Wahlpflichtmodule Ao3a oder Ao3b.

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao3a: Weitere altorientalische Sprache(n), 12 CP

Inhalt: Ziel des Moduls ist der Erwerb solider Kenntnisse über eine weitere altorientalische Sprache in einer „klassischen“ Ausprägung. Dafür bieten sich inbesondere an: Sumerisch (Sprache des Gudea von Lagaš), Hurritisch (Mittani-Hurritisch), Elamisch (sog. „Royal Achaemenid Elamite“). Detaillierte Darstellung des Sprachbaues sowie der Quantität und Qualität der Textüberlieferung. Die sich im Folgesemester anschließende Lektüreübung (Ao3a.2) kann auch Texte eines/einer anderen Dialekts/Sprachstufe zum Gegenstand haben. Nur falls die Veranstaltung Ao3a.1 eine „Einführung in das Hurritische“ darstellt, kann Ao3a.2 eine „Einführung in das Urartäische“ sein. (Die Einführungsveranstaltung kann im Rahmen eines Propädeutikums kurz vor Beginn der Vorlesungszeit in Form von Blockveranstaltungen durchgeführt werden.)

In der Veranstaltung Ao3a.2 ist ein Referat zu halten und zu einer Hausarbeit auszubauen, die gleichzeitig als Modulabschlussprüfung gilt.

Lernziele/Kompetenzen: Erwerb passiver Kenntnisse in einer weiteren altorientalischen Sprache.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis Ao3a.1: Klausur (90 Min.); Ao3a.2: Referat (45 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 12 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao3a.1: Einführung in eine dritte altorientalische Sprache

Ü

4

 

4+1

 

 

Ao3a.2: Lektüre in einer dritten altorientalischen Sprache oder Einführung in das Urartäische

PS/S

2

 

 

3+1

 

Ao3a.3: (Forschungs)Geschichte/Geisteskultur

V/S

2

 

 

3

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao3b: Altorientalische Lektüre, 12 CP

Inhalt: Die Teilnahme an Lektüreveranstaltungen dient der weiteren Vertiefung der erworbenen Kenntnisse im Akkadischen und einer zweiten altorientalischen Sprache sowie der Erschließung zusätzlicher Textgruppen. Neben der Erweiterung der Sprachkenntnisse im engeren Sinne und Fragen zu Textüberlieferung und Textgeschichte stehen dabei auch außertextliche Fragen zu Geschichte und Kulturgeschichte des Alten Orients im Vordergrund. Diese werden auch im Rahmen einer weiteren Lehrveranstaltung thematisiert.

Lernziele/Kompetenzen: Weitere Verbesserung der Fähigkeiten zur sprachlichen Erschließung sowie historischen und kulturgeschichtlichen Einordnung altorientalischer Texte. Vorbereitung auf die Master-Thesis (v.a. hinsichtlich Methodik, Aufbau etc.).

Angebotsturnus: einsemestrig, jeweils im WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 20 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao3b.1: (Forschungs)Geschichte/Geisteskultur

V/S

2

 

 

3(+3)

 

Ao3b.2: Anspruchsvolle akkadische Lektüre III

S

2

 

 

3(+3)

 

Ao3b.3: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache III

S

2

 

 

3(+3)

 

 

 

Wahlpflichtmodulgruppe ES-M Ao4: Angrenzende Gebiete, 24 CP

Zu wählen sind zwei Wahlpflichtmodule Ao4a bis Ao4f. Der Inhalt der zu wählenden Module darf nicht bereits Gegenstand des BA-Studiums gewesen sein.

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4a: Kaukasische Sprachwissenschaft, 12 CP

Inhalt: In dem Modul werden die Grundlagen der vergleichen Sprachwissenschaft der kaukasischen Sprachen vermittelt. Neben einem Überblick über die Sprachenlandschaft des Kaukasus, die sowohl die autochthonen als auch nicht-autochthone Sprachen umfasst, werden die charakteristischen Probleme des kaukasischen Sprachraums im Hinblick auf die Verwandtschaftsverhältnisse sowie auf typologische Merkmale thematisiert.

Lernziele/Kompetenzen: Erwerb grundlegender Kenntnisse der Kaukasischen Sprachwissenschaft, die v.a. im Hinblick auf sprachgenetische und -typologische Fragestellungen für Teilbereiche der Altorientalistik (v.a. Hurro-Urartäisch, Hattisch, Elamisch) relevant sind.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 180 Min..)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4a.1: Die Sprachen des Kaukasus

V

2

2

 

 

 

Ao4a.2: Kaukasische Sprachwissenschaft I

V

2

2

 

 

 

Ao4a.3: Kaukasische Sprachwissenschaft II

V

2

 

2

 

 

Ao4a.4: Kaukasische Sprachwissenschaft

Ü

2

 

 

4+2

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4b: Indogermanische Sprachwissenschaft, 12 CP

Inhalt: In dem Modul werden die Grundlagen der vergleichenden Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen vermittelt. Es beginnt mit einer Übersicht über die indogermanischen Völker und Sprachen, die auf die unterschiedliche Bezeugungstiefe und die Relevanz für den indogermanistischen Sprachvergleich eingeht. In einer zweiten Vorlesung werden die wesentlichen Elemente der indogermanischen Lautlehre, insbesondere im Hinblick auf die zwischen den bezeugten idg. Einzelsprachen und der zu rekonstruierenden uridg. Grundsprache bestehenden lautgesetzlichen Entsprechungen dargestellt. Hieran schließt sich eine dritte Vorlesung an, die der Rekonstruktion des uridg. Formensystems und dessen Bewahrung bzw. Umgestaltung in den altbezeugten idg. Sprachen gewidmet ist. Das Modul wird durch eine Übung ergänzt, die die Teilnehmer/innen auf die Modulabschlussprüfung vorbereitet.

Lernziele/Kompetenzen: Erwerb grundlegender Kenntnisse der Indogermanischen Sprachwissenschaft, die v.a. im Hinblick auf sprachgenetische und -typologische Fragestellungen für Teilbereiche der Altorientalistik (v.a. Hethitisch und andere altanatolische Sprachen) relevant sind.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 180 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4b.1: Die indogermanischen Völker und Sprachen

V

2

2

 

 

 

Ao4b.2: Indogermanische Lautlehre

V

2

2

 

 

 

Ao4b.3: Indogermanische Formenlehre

V

2

 

2

 

 

Ao4b.4: Indogermanische Sprachwissenschaft

Ü

2

 

 

4+2

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I, 12 CP

Inhalt:

Die Kenntnis der materiellen Hinterlassenschaften ist unabdingbare Voraussetzung für die Erforschung der altorientalischen Kulturen und eigenständige wissenschaftliche Arbeit darüber; sie trägt in erheblichem Maße auch zu einem vertieften Textverständnis bei. Das Modul dient der Vermittlung grundlegender und breiter Kenntnisse der materiellen Kultur und der (sozio)historischen Entwicklung im Alten Orient von den Anfängen im 12. Jt. v. Chr. bis zur Mitte des 1. Jt. v. Chr.

Der Veranstaltungszyklus kann mit „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I“ oder „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients III“ (jeweils im WiSe) aufgenommen werden.

Lernziele/Kompetenzen: Vermittlung grundlegender Kenntnisse der anepigraphen Quellen für die geschichtliche und kulturgeschichtliche Entwicklung der altorientalischen Kulturen.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Referat in Ao4c.4 oder Ao4c.5 (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Klausur, 60 Min.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4c.1: Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I/III

V

2

2

 

 

 

Ao4c.2: Übungen zu „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I/III“

Ü

1

1

 

 

 

Ao4c.3: Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients II/IV

V

2

 

2

 

 

Ao4c.4: Übungen zu „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients II/IV“

Ü

1

 

1

 

 

Ao4c.5: Historische Topographie/Topographie ausgewählter Fundorte/Architektur I

PS/S

2

3

 

 

Ao4c.6: Historische Topographie/Topographie ausgewählter Fundorte/Architektur I

PS/S

2

3

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4d: Vorderasiatische Archäologie II, 12 CP

Inhalt: Dieses Modul dient dem Erwerb der Grundlagen für die Analyse und Einordnung von Objekten der materiellen Kultur in synchroner und/oder diachroner Darstellung: Definition und Abgrenzung ausgewählter Fundgruppen (u.a. Keramik, Plastik, Relief, Glyptik, Kunsthandwerk) im Hinblick auf Kriterien wie Herstellung und Material (mineralogisch-naturwissenschaftlicher bzw. handwerklicher Aspekt), räumliche und zeitliche Verteilung (primär archäologischer Aspekt), Verwendung (soziokultureller Aspekt) sowie Formgebung und Motivik (ikonographisch/ikonologischer Aspekt). Die inschriftliche Überlieferung ist heranzuziehen.

In den Veranstaltungen ist jeweils ein Referat zu halten, wovon eines zu einer Hausarbeit auszuarbeiten ist, die als Modulabschlussprüfung dient.

Lernziele/Kompetenzen: Vertiefung der Kenntnisse über die anepigraphen Quellen zur geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Entwicklung der altorientalischen Kulturen sowie Verknüpfung derselben mit der schriftlichen Überlieferung.

Angebotsturnus: zweisemestrig, Beginn zum SoSe

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: Leistungsnachweis Ao4d.1: Referat (60 Min.), Ao4d.2: Referat (60 Min.), Ao4d.3: Referat (60 Min.)

Modulprüfung: Modulabschlussprüfung (Hausarbeit, ca. 16 S.)

Modulbeauftragter: siehe KVV

 

Semester / CP

 

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4d.1: Materielle Kultur I

PS/S

2

 

3 (+3)

 

 

Ao4d.2: Materielle Kultur II

PS/S

2

 

 

3(+3)

 

Ao4d.3: Materielle Kultur III

PS/S

2

 

 

3 (+3)

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4e: Griechisch, 12 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Altgriechische als eine der klassischen Sprache des Altertums. Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen und umfasst eine Modulteilprüfung.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Altgriechischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulteilprüfung zu Ao4e.2 (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4e.1: Griechisch I

K

3

4

 

 

 

Ao4e.2: Griechisch II

K

3

 

4+1

 

 

Ao4e.3: Griechische Lektüre

Ü

2

 

 

3

 

 

 

Wahlpflichtmodul ES-M Ao4f: Latein, 12 CP

Inhalt: Gegenstand des Wahlpflichtmoduls ist das Lateinische als eine der klassischen Sprache des Altertums. Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen und umfasst eine Modulteilprüfung.

Angebotsturnus: dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahmevoraussetzungen: Das Wahlpflichtmodul kann nur dann gewählt werden, wenn keine Vorkenntnisse des Lateinischen vorhanden sind; über die Zulassung entscheidet der oder die Modulbeauftragte

Prüfungsvorleistungen/Leistungsnachweise: keine

Modulprüfung: Modulteilprüfung zu Ao4f.2 (Klausur 90 Min.)

Modulbeauftragte(r): siehe KVV

 

Semester / CP

Lehrveranstaltung

Typ

SWS

1

2

3

4

Ao4f.1: Latein I

K

3

4

 

 

 

Ao4f.2: Latein II

K

3

 

4+1

 

 

Ao4f.3: Lateinische Lektüre

Ü

2

 

 

3

 

 

 

3. Exemplarischer Studienverlaufsplan

 

Beispiel 1: 

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

Ao1: Altoriental. Lektüre für Fortschrittene I

P

S

Ao1.1: Anspruchsvolle akkadische Lektüre I

2

  5+2

Ao2: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene II

P

S

Ao2.1: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache I

2

  5+2

Ao4a: Kaukasische Sprachwissenschaft

WP

V

Ao4a.1: Die Sprachen des Kaukasus

2

  2

Ao4a: Kaukasische Sprachwissenschaft

WP

V

Ao4a.2: Kaukasische Sprachwissenschaft I

2

  2

Ao4e: Griechisch

WP

K

Ao4e.1: Griechisch I

3

4

 

 

 

 

15

32

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5+2

Ao1: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene I

P

S

Ao1.2: Anspruchsvolle akkadische Lektüre II

2

  5

Ao2: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene II

P

S

Ao2.2: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache II

2

  5

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

Ü

Ao3a.1: Einführung in eine dritte altorientalische Sprache

4

  4+1

Ao4a: Kaukasische Sprach-wissenschaft

WP

V

Ao4a.3: Kaukasische Sprachwissenschaft II

2

  2

Ao4e: Griechisch

WP

K

Ao4e.2: Griechisch II

3

  4+1

 

 

 

 

17

29

3. Semester

A2: Wissenschaftl. Praxis

WP

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills II

2

  3

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

PS/S

Ao3a.2: Lektüre in einer dritten altorientalischen Sprache oder Einführung in das Urartäische

2

  3+1

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

V/S

Ao3a.3: (Forschungs)Geschichte/ Geisteskultur

2

  3

Ao4b: Kaukasische Sprachwissenschaft

WP

Ü

Ao4a.4: Kaukasische Sprachwissenschaft

2

  4+2

Ao4e: Griechisch

WP

Ü

Ao4e.3: Griechische Lektüre

2

  3

 

 

 

 

12

29

4. Semester

 

 

 

 

 

 

MA-Thesis

 

 

 

 

30

 

Summe

 

 

 

44

120

 

Beispiel 2:

 

Modul

P/WP

Typ

Lehrveranstaltung

SWS

CP

1. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.1: Emp. Sprachwissenschaft I

2

  5+2

Ao1: Altoriental. Lektüre für Fortschrittene I

P

S

Ao1.1: Anspruchsvolle akkadische Lektüre I

2

  5+2

Ao2: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene II

P

S

Ao2.1: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache I

2

  5+2

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

V

Ao4c.1: Einführung in die Kultur­geschichte des Vorderen Orients I/III

2

  2

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

Ü

Ao4c.2: Übungen zu „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients I/III“

1

  1

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

PS/S

Ao4c.5: Historische Topographie oder Topographie ausgewählter Fundorte oder Architektur I

2

  3

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

PS/S

Ao4c.6: Historische Topographie oder Topographie ausgewählter Fundorte oder Architektur II

2

  3

 

 

 

 

13

30

2. Semester

A1: ES-Aufbaumodul

P

S

A1.2: Emp. Sprachwissenschaft II

2

  5

Ao1: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene I

P

S

Ao1.2: Anspruchsvolle akkadische Lektüre II

2

  5

Ao2: Altoriental. Lektüre für Fortgeschrittene II

P

S

Ao2.2: Anspruchsvolle Lektüre in einer Zweitsprache II

2

  5

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

Ü

Ao3a.1: Einführung in eine dritte altorientalische Sprache

4

  4+1

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

V

Ao4c.3: Einführung in die Kultur­geschichte des Vorderen Orients II/IV

2

  2

Ao4c: Vorderasiatische Archäologie I

WP

Ü

Ao4c.4: Übungen zu „Einführung in die Kulturgeschichte des Vorderen Orients II/IV“

1

  1

Ao4d: Vorderasiatische Archäologie II

WP

PS/S

Ao4d.1: Materielle Kultur I

2

  3+3

 

 

 

 

15

29

3. Semester

A2: Wissenschaftl. Praxis

P

Kq

A2.1: Masterkolloquium

2

  5

WP

Pr

A2.2: Lehrpraktikum

2

  5+2

A3: Soft Skills

P

Ü

A3.1: Soft Skills I

2

  3

P

Ü

A3.2: Soft Skills I

2

  3

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

PS/S

Ao3a.2: Lektüre in einer dritten altorientalischen Sprache oder Einführung in das Urartäische

2

  3+1

Ao3a: Weitere altoriental. Sprache(n)

WP

V/S

Ao3a.3: (Forschungs)Geschichte/ Geisteskultur

2

  3

Ao4d: Vorderasiatische Archäologie II

WP

PS/S

Ao4d.2: Materielle Kultur II

2

  3

Ao4d: Vorderasiatische Archäologie II

WP

PS/S

Ao4d.3: Materielle Kultur III

2

  3

 

 

 

 

16

  31

4. Semester

MA-Thesis

 

 

 

 

  30

 

Summe

 

 

 

44

120