Archaismus und Innovation im Verbalsystem des Balōčī

Agnes Korn

(Vortrag beim Symposion "Iranistik 2000" in Bamberg)



In der historischen Sprachwissenschaft wird das Balōčī zu den nordwestiranischen Sprachen gerechnet, ist also z.B. mit dem Kurdischen und dem Zazaki näher verwandt. Heute wird es v.a. im Südosten des iranischen Sprachgebiets gesprochen, nämlich in erster Linie in Pakistan, im Iran und in Afghanistan. Die Balōčīs sind eine teilweise nomadisch lebende Bevölkerung und stellen in allen Staaten, in denen sie leben, nur eine Minderheit dar.
Jeglicher überregionale Kontakt, jeder Kontakt mit Behörden, das Bildungswesen und der gesamte Schriftverkehr findet also nicht in Balōčī, sondern in der jeweiligen Staatssprache statt. Das Balōčī selbst war bis vor kurzem "nur" eine gesprochene Sprache, befindet sich also von seiner Funktion her in einer Situation wie in Europa die Dialekte der jeweiligen Staatssprache und gilt manchen auch heute noch als schlechte Variante des Persischen. Beträchtliche Teile der Balōčī-sprachigen Bevölkerung waren und sind daher seit jeher zwei- oder mehrsprachig. Wir haben also einen Fall von besonders intensivem Sprachkontakt vor uns.

Das Balōčī ist daher von anderen Sprachen, besonders den überregionalen Verkehrssprachen und in neuerer Zeit den Staatssprachen der jeweiligen Staaten, stark beeinflußt worden.1 Einen besonders starken Einfluß hat zu allen Zeiten das Persische ausgeübt. Im folgenden möchte ich zeigen, wie dieser Sprachkontakt seine Spuren im Verbalsystem des Balōčī hinterlassen hat, so daß dieses heute eine interessante Mischung von Archaismen und Innovationen darstellt. Das Verbalsystem ist deswegen besonders interessant, weil es sich im Vergleich etwa zum nominalen Wortschatz nicht ganz so schnell und einfach ändert.


A. Lexikon

1. Lehnwörter

Das erste Ergebnis von Sprachkontakt ist die Übernahme von Lehnwörtern. Dies findet besonders dann statt, wenn es sich um Konzepte handelt, die der betreffenden Sprache bislang fremd waren. So ist es etwa kein Zufall, daß das Wort für "schreiben" im Balōčī ein Lehnwort ist, je nach Dialekt indisch: likk- (Präsensstamm) / likkit (Präteritalstamm)2 oder persisch: nibīs- (PP nibišt)3. Bei anderen offensichtlichen Lehnwörtern ist hingegen der Grund für die Übernahme nicht (mehr) ersichtlich.

So ist etwa indisch:


   Balōčī (Präs. / PP)  Urdu
 "sich hinlegen"  lēṭ- / lēṭit4  lēṭ-
 "wollen"  lōṭ- / lōṭit5  lōṭ-
 "treffen, finden"  mil(l)- / mil(l)it6  mil- "verbinden etc."
 "ankommen"  puǰǰ- / puǰǰit7  puǰ- "vollendet werden"


Persische Lehnwörter sind manchmal von "echten" Balōčī-Wörtern nicht zu unterscheiden, sei es, daß das Wort nach den Balōčī-Lautgesetzen gleich lauten würde wie im Persischen8, sei es, daß in Ermanglung von eindeutigen Beispielen für ein bestimmtes Lautgesetz nicht klar ist, wie das Ergebnis im Balōčī lauten müßte.

Jedenfalls persische Lehnwörter (weil mit solchen persischen Lautwandeln, die im Balōčī nicht stattgefunden haben) sind aber z.B. die folgenden, die eindeutig zum Grundwortschatz zu rechnen sind:


   Balōčī  Persisch  Uriranisch
 "bringen"  (k-)ār-9
/ ārt10, āurt11, āwurt12
 āvar-, ār- / āvard  *ā-bar-
/ *ābṛta-
 "geben"  day-13, dah-14, da-15,
dēy-16, dē-17, dī-18,
/ dāt19
 deh-

/ dād
 *dad-

/ *dāta-
 "gehen"  raw-20, ro-/ruw-21, ray-22, ra-23 / rapta24, šut25  rav-
/ raft
 *rab/p- (?) / *rafta-


2. nordwestiranischer Wortschatz:

Andererseits bewahrt das Balōčī einiges Wortgut, das seit dem Anfang iranistischer Beschäftigung mit der Einteilung der westiranischen Sprachen zum typischen Lexikon der nordwestiranischen Sprachen gerechnet wird:26


   Nordwestiranisch27  Südwestiranisch
 "sprechen"  *u̯ak:
B guš- / gušt,
K (Präs.) -bêj-,
Z vac-28 / vat-
 *gaub:
P gūy- / goft,
K (PP) got29
 "fallen"  *kap:
B kap- / kapt,
K -kev- / ket,
Z kewn- / kewt-30 "in etwas hineingeraten"
 *pat:
P oft- / oftād



B. Phonologie

1. Lautsystem


Beim Verbum kap- ist ein weiteres altertümliches Charakteristikum des Balōčī zu beobachten: Hinsichtlich des Konsonantismus macht das Balōčī einen geradezu uriranischen Eindruck.31 In anderen iranischen Sprachen hingegen werden intervokalische Konsonanten geschwächt oder fallen ganz weg. Einige Beispiele:


   Persisch  Balōčī  Uriranisch
 "wärmen"  b- / tāft  p- / tāpt  *tāp-aya-
(Kausativ zu *tap "heiß sein")
 "wachsen"  y- / rost  rud- / rust  *rau̯d-/rud-
 "laufen"  z- / tāxt  tač- / tatk (< *takt)  *tak-
 "sieben"  z- / bīxt  geč- / getk (< *gekt)  *u̯ai̯č-/u̯ič
 "schlagen"  zan- / zad  ǰan- / jat  *ǰan-


Das Ur-Balōčī muß ein außerordentlich einfaches Phonemsystem gehabt haben, in dem jegliche Frikative fehlen:


 p  t  č  k
 b  d  ǰ  g
   s  š  
 w  z    
 m  n    
   r    
   l  y  h


Das Vokalsystem entspricht dem des Mittelpersischen und der persischen Dialekte. Im Standardpersischen sind e und o mit ī bzw. ū zusammengefallen.


 a ā  ē  i ī  ō  u ū


2. Retroflexe

Gegenüber den Verhältnissen im Ur-Balōčī ist das heutige Phonemsystem der West- und Süd-Dialekte des Balōčī um ein paar Phoneme reicher:


 p  t   č  k
 b  d   ǰ  g
 (f)  s    š  (x)
 w  z    ž  (ġ)
 m  n      
   r  (ṛ)    
   l    y  h


Die eingeklammerten Laute f, x, ġ und kommen nur in Lehnwörtern vor und auch dort nur in gelehrter Aussprache (ansonsten werden sie durch p, k oder h, g und r ersetzt).

Ein modernes Element im Phonemsystem stellen hingegen die Retroflexe dar32, die in allen allen Dialekten des Balōčī (mit Ausnahme von wenigen kleinen, die im Iran gesprochen werden)33, die das Balōčī wohl in Anlehnung an die indischen Sprachen eingeführt hat.


C. Morphologie / Syntax

Auch in Morphologie und Syntax zeigt das Balōčī interessante archaische wie auch innovative Eigenschaften.

1. Modalsystem:

Zusätzlich zu den allen Dialekten gemeinsamen einfachen Zeitformen ist im Balōčī ein neues System von Modalbildungen entstanden. Die einzelnen Bildungen sind zwar je nach Dialekt etwas verschieden34, allen gemeinsam ist aber, daß sie den Infinitiv und die Partizipien mit einem Hilfsverb verwenden, während etwa im Persischen zum Ausdruck des gleichen Inhalts ein Hilfsverb bzw. unpersönlicher Ausdruck in Verbindung mit dem Subjunktiv zur gebraucht wird.35 Hier einige Modalbildungen des Balōčī (Dialekt von Karači) im Vergleich zum Persischen und Indischen:


   Persisch  Balōčī  Urdu
 Bilde-
mittel:
 Hilfsverben /
unpersönlicher Ausdruck +
Prät.stamm / Subj.
 
Inf.
PPrät.
PPräs. (-ān)
 Wurzel (√),
Inf. (√-nā),
PPrät. (√),
PIpf. (√-tā)
 "immer wieder tun"  mī-(Präs./Prät.):
mī-kardam
 PPräs. + Kopula:
man kār-kanān ã
 PP + karnā "tun"
PP (-e) + jānā "gehen"
 "gerade tun"  dāštan +
mī-(Präs./Prät.):
dāštam mī-kardam
 Inf. (Gen.) + Kopula:
man gušagī ã
("ich bin des Sagens")
 PP-cahtā + Kopula,
PI (-te) + jānā/rahnā
 "sollen",
"müssen"
 bāyad + Subj.,
lāzem ast + Subj.:
bāyad/lāzem ast be-ravam
 Inf. + Kopula:
manā (Obl.) rawagī ẽ
("mir ist zu gehen")
Inf. + loṭag:
manā (Obl.) rawagī loṭã
 Inf. + Kopula
("mir ist zu tun")
 "wollen"  xwāstan + Subj.:
mīxwāham be-ravam
 Inf. + lōṭag:
man rawag lōṭã
 Inf.(-nē) + cahnā "wollen"
 "können"  tavānestan + Subj.:
mī-tavānam be-ravam
 PP + kanag:
tau wapt kanē
 Inf.(-nē) + pānā "bekommen",
√ + saknā "können"


Das Urdu verwendet wie das Balōčī Partizipien (zusätzlich die Wurzel) mit einer Reihe von Hilfsverben zum Ausdruck von modalen Kategorien. Es ist also wahrscheinlich indischer Einfluß für die Entstehung des Modalsystems im Balōčī verantwortlich, wenn auch interessanterweise das Balōčī die Bildungen des Urdu nur nachahmt, aber nicht direkt übernimmt.

2. Ergativkonstruktion

Die meisten Dialekte des Balōčī weisen (ebenso wie z.B. das Kurdische, Zazaki und Pashto, nicht aber das Persische) im Präteritum ergativische Konstruktionen auf: Intransitive Verben werden ebenso konjugiert wie das Präsens (Präteritalstamm + Personalendungen), aber bei transitiven erscheint der endungslose Präteritalstamm, das Subjekt tritt in den Obliquus und das direkte Objekt in den Nominativ.


   Kasus des Subjekts  Verbalendung  Beispiel
 intransitives Verb  Nominativ
(Sg., Pl. -∅)
 Sg. -õ, -e, -∅;
Pl. -ẽ, -e, -ã
 1.Sg. man šutõ,
3.Sg. ā šu
 transitives Verb  Obliquus
(Sg. , Pl. -ān/ã),
Pers.Pron. 1.,2.: Nom.
 -∅;
bei Pl.-Obj. +/-
 1.Sg. man gušt,
3.Sg. āyā gušt


An dem Umstand, daß die Personalpronomina der 1. und 2. Person bei der ergativischen Konstruktion nicht im Obliquus, sondern im Nominativ stehen, zeigt sich, daß in einigen Dialekten des Balōčī die ergativische Konstruktion zugunsten der aktivischen im Rückgang begriffen ist, und tatsächlich werden z.B. in Karači neben den ergativischen auch aktivische Konstruktionen verwendet (d.h. auch transitive Verben werden wie die intransitiven konjugiert). In den im Iran gesprochenen Dialekten ist die Ergativ-Konstruktion völlig aufgegeben worden. Der Übergang zu einem reinen Aktiv-System ist im Persischen schon im Lauf der mittelpersischen Zeit vollzogen worden. Es liegt also nahe, den Rückgang des Ergativsystems dem Sprachkontakt mit dem Persischen zuzuschreiben.


Das Balōčī zeichnet sich sowohl durch bemerkenswerte Altertümlichkeit als auch durch besondere Modernität aus. Und im Gegensatz zu der in der Sprachwissenschaft oft noch gehegten Meinung, diejenige Sprache sei besonders interessant, die besonders wenig Einflüsse von anderen Sprachen zeigt, kann man auch die Ansicht vertreten, daß gerade die jeweils eigene Mischung von Ererbtem und Geneuertem das Charakteristische einer Sprache darstellt.


Literatur:

Abkürzungen:

ABG: Mumtaz Ahmad 1985: Baluchi Glossary. A Baluchi-English Glossary: Elementary Level. Kensington/Maryland
BMC: Muhammad Abd-al-Rahman Barker, Aqil Khan Mengal 1969: A Course in Baluchi. Montreal, 2 vol.
DTB: M. Longworth Dames 1891: A Text Book of the Balochi Language, consisting of Miscellaneous Stories, Legends, Poems, and a Balochi-English Vocabulary. Lahore
EAL: Josef Elfenbein 1990: An Anthology of Classical and Modern Balochi Literature. Wiesbaden, 2 vol.
EVM: Josef Elfenbein 1963: A Vocabulary of Marw Baluchi. Naples
EWAia: Manfred Mayrhofer 1986-: Etymologisches Wörterbuch des Altindoarischen. Heidelberg
FBB: Tim Farrell 1990: Basic Balochi. An introductory course. Naples
GEB: Wilhelm Geiger 1890: Etymologie des Balūčī. in: Abhdlg. d. I Cl. d. Bayr. AdW XIX/I. p. 105-153


Fußnoten:

1.    Einen Überblick über die besonders interessante Situation des Balōčī in Karachi gibt Farrell (im Druck). [back / zurück]
2.    ABG, BMC, DTB, FBB, cf. urdu likh-.
Zu den Abkürzungen für die Quellen s. die Bibliographie. [back / zurück]
3.    GEB, auch nawiš- / nawišt (EAL, ost-Balōčī).
EAL, EVM nimis- / nimist, nimišt (cf. BMC nimištag kan-) hat wohl hyperkorrektes m für w: Da im Ost-Balōčī m sporadisch zu w wird (cf. MacKenzie 1961:70, z.B. hãwag / hāmag "roh", kawān / kamān "Bogen"), kann in diesem Wort das w als Dialektismus des Ost-Balōčī interpretiert und durch scheinbar richtigeres m ersetzt worden sein. [back / zurück]
4.    ABG, BMC, DTB, EAL, FBB. [back / zurück]
5.    BMC, DTB, EAL, EVM, FBB. [back / zurück]
6.    ABG, EAL, FBB. [back / zurück]
7.    ABG, EAL, FBB. [back / zurück]
8.    Diese Wörter sind also für die Rekonstruktion der Lautgeschichte nicht verwendbar. [back / zurück]
9.    BMC, DTB, EVM, FBB. EAL: ār- Raxš., Keci, Coastal, EHB, yār- Saraw., Lāš. [back / zurück]
10.    DTB, FBB, EAL: Raxš., Keci, Coastal. yārt EAL: Lāš., āṛt EAL: EHB. [back / zurück]
11.    BMC, EVM, EAL: Keci, Coastal. yāurt EAL: Saraw., Lāš., kāurt BMC. [back / zurück]
12.    EAL: Raxš., Coastal [back / zurück]
13.    BMC, EAL: Raxš., Coastal.
day- ist die für das Persische zu erwartende Form (uriran. *d > pers. y: z.B. *pād "Fuß" > pers. pāy, später ), das Balōčī hätte hier gewissermaßen die "persischere" Form als das Persische selbst. Pers. dah- erklärt sich daraus, daß in einigen Wörtern *d zu h wird, vermutlich eine dialektale Erscheinung (oder ein Effekt von Dialektmischung im Persischen): Dieses Verb weist bereits im Avestischen mit daϑ- neben dad- eine Eigentümlichkeit auf.
day- kann allerdings auch anders erklärt werden: Der eigentliche Präsensstamm ist dah- (aus pers. deh- entlehnt) und wird in den Raxšānī-Dialekten, in denen generell h schwindet, zu da-, und hier wird zum Zweck der Hiattilgung (d.h. um zwei aufeinanderstoßende Vokale leichter aussprechen zu können) zwischen Stamm und vokalisch anlautenden Endungen -y- eingeschoben. [back / zurück]
14.    EAL: Lāš. [back / zurück]
15.    EVM, EAL: Raxš., Kečī, Coastal, Saraw.
Diese Form kann aus dah- entstanden sein, da in vielen Raxšānī-Unterdialekten h schwindet. [back / zurück]
16.    FBB, ABG.
dē- kann ein Lehnwort aus dem Indischen sein (urdu dē-), dī- dessen dialektale Variante und dey- eine Variante mit hiattilgendem -y-. [back / zurück]
17.    DTB, EAL: Keči, EHB. [back / zurück]
18.    EAL: Kečī, EHB. [back / zurück]
19.    dāt kann die echte (unentlehnte) Balōčī-Form sein oder aus dem Persischen - mit einer Auslautverhärtung, die in persischen LW öfter eintritt, z.B. āzāt "frei", barp "Schnee", kilīt "Schlüssel" (dies wiederum aus dem Griechischen) entlehnt. [back / zurück]
20.    BMC, DTB, FBB, EVM, EAL: Raxš., Keci, Coastal, Sar., Lāš., EHB.
Daß raw- usw. ein Lehnwort sein muß, hat bereits Hübschmann 1890:559 erkannt. [back / zurück]
21.    FBB, BMC. [back / zurück]
22.    EAL: Raxš., Coastal, Saraw. [back / zurück]
23.    EVM, EAL: Raxš., Saraw., Lāš. [back / zurück]
24.    Nur bei DTB S. 22ff. [back / zurück]
25.    šut kann sowohl ein "echtes" Balōčī-Wort sein (in diesem Fall wäre es bemerkenswert, daß zu einem ererbten Präteritalstamm ein Präsensstamm entlehnt wird) als auch aus dem Persischen entlehnt. Im letzteren Fall muß die Entlehnung zu einer Zeit stattgefunden haben, als šudan auch im Persischen noch "gehen" bedeutete (heute "werden"). Wollte man aus denk-ökonomischen Gründen annehmen, daß das Präsens raw- und das PP šut gleichzeitig entlehnt wurden, hieße das, daß zu einer Zeit, als *rab/p- bereits zu rav- geworden war, das PP šut (aber vielleicht nicht der Präsensstamm šav-) noch in der Bedeutung "gehen" in Gebrauch war. [back / zurück]
26.    Tedesco 1921:236f. [back / zurück]
27.    Als Beispiele für weitere nordwestiranische Sprachen werden hier das Zazaki (Z) und das Kurdische (K) gewählt, und zwar in der (ans Türkische angelehnten) Orthographie wie sie in zazaki- bzw. kurdischsprachigen Publikationen verwendet wird: c ist [dž] bzw. (manche Z-Dialekte) [dz], ç [tš], j [ž], ş [š]. [back / zurück]
28.    Dieser Stamm ist im Konjunktiv vac(er)-, Imperativ vac- und Passiv vaci- bewahrt. Der Präsensstamm lautet van-. [back / zurück]
29.    Das Kurdische geht bei diesem Verb - wie auch sonst - partiell mit dem Persischen. [back / zurück]
30.    Inf. kewtene/kutene, Präs. kewn-/kun-. [back / zurück]
31.    MacKenzie 1961:72: "(...) there is one major difference that suffices to distinguish Bal. from all other W. Ir. languages (...). This consists in the almost complete conservatism of Bal. with regard to intervocalic consonants, compared with the varying degrees of development elsewhere." [back / zurück]
32.    Bsp. s.o. bei den Lehnwörtern. [back / zurück]
33.    Der vom Persischen sehr stark beeinflußten Dialekt des Zentral-Sarawani ist in Baranzehi (im Druck) beschrieben. [back / zurück]
34.    s. dazu Moškalo 1982. [back / zurück]
35.    In afghanischen Dialekten des Balōčī finden sich dem Persischen vergleichbare Konstruktionen, z.B. man lōṭīn b-rīn "ich möchte trinken" (Nawata 1981:21). Aber auch hier gibt es Konstruktionen mit Partizipien und Hilfverben: wantaga kanay "kannst du singen?" (Nawata 1981:33). [back / zurück]

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Copyright Agnes Korn, Frankfurt a/M 26. 9.2001. No parts of this document may be republished in any form without prior permission by the copyright holder.