TITUS
Johannes Fischart, Geschichtsklitterung
Part No. 361
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Paragraph: 4      17 Man sagt18 von des WeltPrintzen19 des Teuffels köstlichstem Arswisch, der sey armer Leut Hoffart : oder wie es M. Matheshans verquantet, An armer Leut Hofars, da wischt der Böse seine Lateinische kunst, vnd macht recht auß Hoffart, Hofars : Ich aber hab etwas bessers erfunden, dann ich hab mich etlich mal mit des Frawenzimmers Nasenfutern vnd Mundschleiern von Sammat, Taffat, Gallischen Schleyerleinwat vnd anders20 gewischt, vnd es mächtig gut befunden : dann die gelinde dauon21 gab mir von vnden auff ein vnseglichen kitzeligen Lust, viel besser als22 das gemeyn gewisch von sonst Page: 262   gelümp, da23 eim die fasen, zwischen der Kerben bleiben24, oder sie sonst verwund25 : auch besser, als het ich alle Priff der26 Cantzelei erlesen, dann der Goldsand beißt wie Zänstumpffend Schlehenkompost dahinden : Auff einander mal nam ich darzu der Jungfrauen halßgolter vnnd Vbermüter, vnnd war auch gut : Andermal ein Peltzen Prustthuch. Jtem die Carmosinen Orläpplin, aber das verguldet daran riß mir einmal ein flecken27 Pöllelin so hart hinweg, das es mir Page of re-edition: 203  das gantz verpronnen hinderdorff schund : das Sant Tönigis28 Feur dem Goldschmid in arßdarm schlag, zu sambt der Frauwen die es getragen hat. Gleichwol that29 ich disem vnrhat wider raht30 mit eins Jarkuchenjunckers vnnd Hoffjungen hütlin, welchs fein auff Schweitzerisch mit der Feder geplümt war. Aber es gilt auffsehens mit den Guffen, daß sie eim nicht bestecken.

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