TITUS
Johannes Fischart, Geschichtsklitterung
Part No. 375
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Paragraph: 18      So trocknet73 ich mich, sprach Gargantua weiter74, an die lange Schleyerstürtz, vnd75 gele Schleyerlin. Die Seidene, Sammate Pantöffelchen, die Sammete Täschlin, doch außgelehrt.76 Jtem streifft jn77 an die durchsichtige Körblin : Aber es ist ein vnholdseliger Wisch78, ich wolt es keim meher rhaten. Jtem an die mancherley Hüt : Aber hiebei ist zumercken, das etliche beschoren sind, etlich Langzottig, etlich kraußwollig, etlich gebicht, etlich vngebicht, etlich Seiden, etlich spitzig : etlich Cardinalisch, etlich breitstulpig, etlich schmalstulpig.79 Die besten vnter allen sind die harige vnd zottige, dann es macht ein reine abstersion der Fecalischen materi. Auch welchs euch wunderlich würd80 geduncken, ich prauch81 auch von wegen lindigkeit der Federn82, das Federspiel. Auch Sammate Beltzmitzen, Herrenhäublin, der Fürsprechen Prifsäck, doch nicht jr Zungen, die jener Maulschmirer fürs Gelt zum Geseßwischlichem prauch zuentlehnen begert : sie waren mir zu lind vnnd weich, ich sorge sie zerführen mir vntern händen : Aber sonst mußt herhalten, was zartlichkeit vnnd wundersamens war,83 darmit man sich mutzet vnd spiegelt. Aber beschlißlich, so sag ich, vnnd wils bei dem nächsten Kraistag84, da man der Müntz vnnd des Calenders halben85 eins wird, erhalten, das deßgleichen Wisch86 nicht sey als ein Riedisch Gänßlin wol bepflaumet, doch daß man jm den Kopff zwischen die Bein steck, es dreimal vmbtreh vnd entschleff. Vnnd glaubt mir bey Page: 267   meinen ären, die mir am Korn wachssen, daß jr dauon87 ein wunderliche ergetzlichkeit empfindet, beide von wegen der senffte der Pflaumfederen, vnnd auch der wol temperirten Hitz, die der Vogel in jm hat, welche leichtlich sich inn den Wolffsdarm füget, vnd von dannen inn andere Därm schlegt, biß sie gar inn die gegene des Hertzens vnnd Hirns ziehet. Diß will ich so wol erhalten, als der da hielt, der gewissest glaub sey, ein Khu scheiß mehr dann ein Zeußlin.

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