TITUS
Konrad von Megenburg, Buch der Natur
Part No. 5
Book: IIIC
III.
Line: 26
Line: 27
C.
Line: 28
VON
DEN
MERWUNDERN
.
Line: 29
Nu
ist
zeit
,
daz
wir
sagen
von
den
merwundern
,
dâ
Line: 30
pei
wir
verstên
auch
oft
guot
und
übel
an
dem
menschen
.
30
Line: 31
wan
wie
daz
sei
,
daz
der
mensch
von
nâtûr
edler
sei
Line: 32
denn
kain
ander
tier
,
iedoch
wenn
er
niht
leben
wil
nâch
Line: 33
menschleicher
art
und
nâch
vernunft
,
sô
macht
er
sich
Page: 231
Line: 1
pœser
wan
kain
ander
tier
ist
und
lebt
an
etsleichen
siten
Line: 2
eim
pfärd
geleich
,
an
etsleichen
eim
hund
oder
eim
vogel
,
Line: 3
und
dar
umb
dürf
wir
niht
auz
dem
land
laufen
durch
Line: 4
merwunder
ze
sehen
:
wir
haben
ir
pei
uns
genuog
.
Des
Line: 5
êrsten
well
wir
sagen
von
den
merwundern
,
der
namen
5
Line: 6
sich
ze
latein
an
ainem
A
anhebent
,
und
dar
nâch
an
Line: 7
ainem
B
,
als
unser
sit
vor
gewesen
ist
.
Chapter / Strophe: 1
1.
Line: 8
Line: 9
VON
DEM
AUZGÄNGEL
.
Line: 10
Abides
ist
ain
merwunder
,
daz
mag
ze
däutsch
hai\zen
10
Line: 11
ain
auzgängel
,
dar
umb
,
sam
Aristotiles
spricht
,
daz
Line: 12
tier
ist
ain
mertier
und
ist
des
êrsten
ain
wazzertier
,
alsô
Line: 13
daz
ez
erzogen
wirt
in
gesalzem
wazzer
;
dar
nâch
ver\ändert
Line: 14
ez
sein
nâtûr
und
verkêrt
sein
gestalt
aller
ding
Line: 15
und
gêt
auz
dem
wazzer
und
wirt
ain
lanttier
und
nert
15
Line: 16
sich
after
des
auf
dem
land
,
und
dar
umb
verändert
ez
Line: 17
auch
seinen
namen
und
haizt
dann
ze
latein
astois
,
daz
Line: 18
mag
ze
däutsch
haizen
ain
peiständel
,
dar
umb
,
daz
ez
Line: 19
dann
pei
uns
stêt
auf
dem
land
.
wærleich
,
daz
ist
wol
Line: 20
ain
wunder
,
daz
sich
an
dem
tier
paideu
nâtûr
und
nâ\türleich
20
Line: 21
siten
und
auch
der
nam
verändert
.
Pei
dem
tier
Line: 22
verstên
ich
ainen
iegleichen
jungen
menschen
,
der
in
der
Line: 23
jugent
gar
tugenthaft
ist
,
die
weil
er
under
der
ruoten
Line: 24
lebt
in
dem
gesalzenn
wazzer
guoter
strâf
und
weiser
Line: 25
lêre
,
sô
haizt
er
denn
ain
engel
oder
engellisch
.
aber
sô
25
Line: 26
er
gewehset
und
sein
selbes
ist
,
sô
verkêrt
er
all
sein
Line: 27
tugent
in
untugent
,
dar
umb
haizt
er
dann
ain
teufel
.
Line: 28
von
dem
spricht
der
gemain
spruch
:
junger
engel
,
alter
Line: 29
tiefel
.
Chapter / Strophe: 2
2.
Line: 30
Line: 31
VON
DEM
MERFRAZ
.
Line: 32
Achime
mag
ze
däutsch
haizen
ain
merfrâz
.
daz
tier
Line: 33
ist
ain
merwunder
,
sam
Aristotiles
spricht
,
und
ist
fræziger
Page: 232
Line: 1
dann
kain
ander
mertier
.
ez
lebt
des
raubes
in
dem
mer
,
Line: 2
und
waz
ez
izzt
daz
verkêrt
sich
allez
in
veizten
seins
Line: 3
leibes
.
daz
tier
hât
kainen
magen
und
dar
umb
sô
ez
Line: 4
izzt
,
sô
wirt
sein
pauch
zeplæt
,
und
wenn
sein
leip
niht
Line: 5
mêr
gestrecket
mag
werden
,
sô
wirft
daz
tier
die
visch
5
Line: 6
datz
dem
mund
auz
.
daz
tuot
ez
gar
leihticleich
,
wan
Line: 7
sein
munt
ist
nâhent
pei
dem
leib
,
alsô
daz
ez
kainen
Line: 8
hals
hât
.
des
habent
auch
andreu
mertier
niht
,
wan
kain
Line: 9
visch
hât
ainen
hals
.
Aristotiles
spricht
,
daz
der
mer\frâz
Line: 10
die
art
hab
,
daz
er
sich
einwelz
sam
ain
igel
wenn
10
Line: 11
man
in
vâhen
well
,
und
wenn
er
enpfint
,
daz
er
niht
en\pfliehen
Line: 12
mag
,
ob
er
sich
wider
entslüng
,
sô
izzt
er
sein
Line: 13
aigen
flaisch
,
wenn
in
der
hunger
sêr
twingt
,
und
ist
im
Line: 14
lieber
,
er
verzer
sein
selbes
ain
stuk
,
denn
daz
in
diu
Line: 15
mertier
mitenander
verzerten
,
diu
in
vâhen
wellent
.
Pei
15
Line: 16
dem
tier
verstên
ich
die
geitigen
amtläut
,
rihter
,
scherigen
Line: 17
und
ander
abreizer
,
die
nümmer
vol
werdent
,
unz
in
die
Line: 18
visch
datz
den
münden
auz
reisent
,
daz
ist
,
wenn
ir
Line: 19
pôshait
sô
offen
wirt
,
daz
si
ir
selber
pôshait
bekennen
Line: 20
müezent
:
wenn
si
dann
die
herren
jagent
und
si
dar
umb
20
Line: 21
verderben
wellent
,
sô
ziehent
si
sich
ein
und
ezzent
von
Line: 22
in
selber
ain
stuck
,
ê
daz
si
zemâl
verderbent
,
daz
ist
:
Line: 23
ei
gebent
ir
guot
oder
ain
tail
,
ê
daz
si
die
häls
ver\liesen
.
Line: 24
Chapter / Strophe: 3
3.
Line: 25
Line: 26
VON
DEM
HERTSNABEL
.
Line: 27
Barchora
haizt
ain
hertsnabel
,
wan
sam
Aristotiles
Line: 28
spricht
,
daz
mertier
hât
ainen
sô
herten
snabel
,
næm
ez
Line: 29
ainen
stain
in
seinen
munt
,
ez
zerpræch
in
mit
dem
sna\bel
.
Line: 30
und
dâ
von
spricht
Aristotiles
,
daz
kain
ander
tier
30
Line: 31
ainen
sô
herten
munt
hab
.
daz
tier
izt
neur
klain
visch
Line: 32
in
dem
mer
.
Pei
dem
tier
verstên
ich
die
gar
hertes
Line: 33
sinnes
sint
und
alsô
unvernünftig
,
daz
si
neur
kleineu
Line: 34
dinch
begreifen
mügent
.
Page: 233
Chapter / Strophe: 4
4.
Line: 1
Line: 2
VON
DEM
KUTSCHDRILLEN
.
Line: 3
Cocodrillus
haizt
ain
kutschdrill
.
daz
ist
ain
vier\füezig
Line: 4
tier
und
lebt
gleich
auf
dem
land
und
in
dem
Line: 5
wazzer
,
sam
Jacobus
und
Solînus
und
Plinius
sprechent
.
5
Line: 6
daz
tier
ruot
oft
an
dem
tag
auf
dem
land
und
ligt
alsô
Line: 7
still
,
daz
dû
gedæchtest
,
ez
wær
tôt
,
dû
westest
dann
die
Line: 8
gewonhait
an
im
,
und
ligt
mit
offem
mund
,
unz
die
vo\gel
Line: 9
zuo
im
vallent
als
zuo
ainem
âs
,
sô
verslindet
ez
si
.
Line: 10
aber
des
nahts
wont
ez
in
dem
wazzer
.
ez
hât
kain
zun\gen
10
Line: 11
und
hât
ain
weit
ginendez
maul
unz
an
diu
ôrn
.
ez
Line: 12
wegt
den
obern
kinpacken
und
den
undern
niht
.
ez
hât
Line: 13
auch
gar
scharpf
klâen
,
dâ
mit
ez
sich
wert
.
daz
tier
Line: 14
izt
in
dem
winter
niht
,
und
wenn
ez
ainen
menschen
er\tœtt
,
Line: 15
sô
waint
ez
in
.
wenn
man
im
sein
herz
auz
seim
15
Line: 16
leib
gewirft
,
sô
lebt
ez
etswie
lange
dar
nâch
.
daz
tuont
Line: 17
andreu
tier
niht
.
Pei
dem
tier
verstêt
man
den
wuoch\rær
,
Line: 18
der
die
armen
kaufläut
haime
lädt
zuo
dem
wehsel
Line: 19
oder
zuo
anderm
geding
,
und
verslint
si
dann
ze
letzst
Line: 20
alsô
ganz
.
20
Chapter / Strophe: 5
5.
Line: 21
Line: 22
VON
DEM
DENKFUOZ
.
Line: 23
Cricos
mag
ain
denkfuoz
haizen
,
wan
sam
Aristotiles
Line: 24
spricht
,
daz
ist
ain
mertier
und
hât
zwuo
spalten
an
dem
Line: 25
end
des
fuozes
.
die
machent
im
drei
zêhen
mit
drein
25
Line: 26
kræweln
.
ez
hât
auch
den
rehten
fuoz
klain
und
den
Line: 27
denken
grôz
,
und
dar
umb
wenn
ez
gêt
,
sô
tregt
ez
sei\nen
Line: 28
leip
zemâl
auf
dem
denken
fuoz
.
ez
ist
krank
wenn
Line: 29
ez
unwitert
und
legt
sich
an
die
stain
wenn
die
wind
Line: 30
ungestüem
sint
und
regt
sich
niht
.
Daz
tier
bedäut
die
30
Line: 31
läut
,
die
sich
gar
sêr
fürhtent
vor
irn
laidigærn
und
Line: 32
durchæhtern
und
getürrent
sich
nindert
geregen
.
Page: 234
Chapter / Strophe: 6
6.
Line: 1
Line: 2
VON
DEM
KILON
.
Line: 3
Chylon
ist
ain
mertier
,
daz
hât
die
art
,
daz
ez
kain
Line: 4
auzwendig
ezzen
nimt
,
wan
ez
wirt
gespeist
und
gefuort
Line: 5
von
seiner
aigenen
fäuhten
,
diu
auz
im
gêt
,
sam
Aristo\tiles
5
Line: 6
spricht
,
und
diu
selb
fäuht
ist
gar
zæch
,
dâ
von
ez
Line: 7
gefuort
wirt
.
dar
umb
ist
daz
tier
alle
zeit
nüehtarn
und
Line: 8
ist
doch
starch
an
dem
leib
und
mähtig
.
alsô
sehen
wir
Line: 9
auch
an
den
frawen
,
daz
si
mêr
vastens
erleiden
mügent
Line: 10
wan
die
man
,
dar
umb
,
daz
si
mêr
fäuhter
nâtûr
sint
10
Line: 11
und
mêr
überflüzzichait
habent
wan
die
man
.
Pei
dem
Line: 12
tier
verstên
ich
diu
freien
ledigen
herzen
,
diu
alleu
auz\wendigeu
Line: 13
dinch
ring
wegent
und
lebent
sicherleich
in
in
Line: 14
selber
.
Chapter / Strophe: 7
7.
Line: 15
Line: 16
VON
DEM
MERHUND
.
Line: 17
Canis
maris
haizt
ain
merhunt
.
daz
ist
ain
grausam
Line: 18
tier
,
sam
Plinius
spricht
,
und
hûchet
die
läut
gar
veint\leich
Line: 19
an
,
wan
ez
ist
ain
veint
aller
lebentiger
ding
,
diu
Line: 20
im
entweichent
.
die
merhund
jagent
die
visch
in
dem
20
Line: 21
mer
,
reht
sam
die
rehten
hund
auf
dem
land
andreu
tier
Line: 22
jagent
,
und
vâhent
ir
gar
vil
.
aber
die
merhund
pellent
Line: 23
niht
,
si
hûchent
neur
mit
den
mäulern
.
Pei
dem
mer\hund
Line: 24
verstên
ich
den
pœsen
gaist
,
der
jagt
tag
und
naht
,
Line: 25
wie
er
uns
vâh
in
disem
ellenden
mer
,
und
peilt
niht
,
25
Line: 26
wan
er
warnt
uns
seiner
lâg
niht
,
er
hûchet
neur
haim\leichen
Line: 27
an
uns
.
ach
der
vaig
hunt
,
waz
hât
er
uns
ar\men
Line: 28
sælichait
ab
gerizzen
!
got
erparm
sich
über
uns
!
Chapter / Strophe: 8
8.
Line: 29
Line: 30
VON
DEM
MERTRACKEN
Line: 31
Draco
maris
haizet
ain
mertrack
..
daz
ist
ain
grau\sam
Line: 32
mertier
und
ist
lanch
und
an
der
grœze
sam
ain
Page: 235
Line: 1
rehter
track
,
ân
daz
er
niht
flügel
hât
.
der
mertrack
hât
Line: 2
ainen
knodohten
swanz
und
hât
ain
klainz
haupt
nâch
Line: 3
seiner
grœzen
.
sein
piz
ist
vergiftig
paideu
läuten
und
den
Line: 4
vischen
in
dem
mer
.
er
hât
prait
flozzen
an
der
flügel
Line: 5
stat
,
dâ
mit
er
swimt
in
dem
wazzer
gar
snell
und
wei\ten
5
Line: 6
vert
.
aber
diu
snellikait
ist
mêr
von
seiner
sterken
Line: 7
und
von
seiner
kraft
wan
von
den
flozzen
.
der
asch
,
der
Line: 8
von
seim
pain
kümt
,
ist
guot
zuo
dem
zantsiehtum
.
Pei
Line: 9
dem
tier
verstên
ich
die
pœsen
puoben
und
die
verræter
Line: 10
und
die
ungetrewen
schintvezzel
,
die
habent
knodocht
10
Line: 11
swänz
,
wan
si
machent
knoden
an
die
gugeln
und
an
Line: 12
die
röck
und
umb
und
umb
und
frezzent
die
armen
läut
Line: 13
und
werdent
armen
arbaitern
nümmer
holt
.
Chapter / Strophe: 9
9.
Line: 14
Line: 15
VON
DEM
DELPHIN
Line: 16
Delphinus
haizt
ain
delphin
.
daz
mertier
hât
kainen
Line: 17
munt
an
der
stat
,
dâ
in
andreu
tier
habent
,
wan
ez
hât
Line: 18
seinen
munt
an
dem
pauch
unden
,
wider
aller
wazzertier
Line: 19
art
.
Solînus
spricht
,
daz
die
delphin
ir
zungen
wegen
Line: 20
und
daz
si
gespitzelt
zungen
haben
scharpf
und
rauch
20
Line: 21
an
dem
griff
und
vast
gepukelt
.
die
zungen
erstarrent
Line: 22
und
streckent
sich
auz
irn
münden
,
wenn
die
delphin
zür\nent
;
Line: 23
aber
wenne
si
gesänftigt
werdent
,
sô
besliezent
sich
Line: 24
die
zungen
wider
an
irn
steten
.
der
delphin
smeckendeu
Line: 25
kraft
ist
gar
verporgen
,
alsô
daz
man
niht
kan
gesehen
,
25
Line: 26
wâ
mit
si
smecken
,
wan
si
habent
niht
nasen
.
idoch
Line: 27
smeckent
si
gar
wol
und
gar
aigenchleichen
.
ez
spricht
Line: 28
ain
vorschær
,
daz
der
delphin
hundert
jâr
und
vierzig
jâr
Line: 29
leb
mit
ab
gehawem
swanz
.
si
hœrent
gar
gern
süez
ge\sang
Line: 30
und
saitenspil
.
si
sint
gar
snell
und
habent
niht
30
Line: 31
gallen
,
sam
Aristotiles
spricht
.
ez
spricht
auch
ain
vor\schær
,
Line: 32
wâ
ain
mensch
sei
,
daz
ains
delphins
flaisch
ezz
,
Line: 33
gevelt
daz
in
daz
mer
und
werdent
sein
die
delphin
ge\war
,
Line: 34
sô
frezzent
si
ez
zehant
.
ist
aber
,
daz
der
mensch
Page: 236
Line: 1
des
delphins
niht
izzt
,
sô
tragent
si
in
auz
dem
wazzer
Line: 2
an
daz
lant
und
beschirment
in
vor
andern
mertiern
.
ez
Line: 3
geschach
auch
,
sam
Albertus
spricht
,
daz
die
schefläut
Line: 4
in
dem
mer
ainen
härpfer
angriffen
und
wolten
in
er\trenken
,
Line: 5
der
hiez
Arrio
.
dô
pat
der
selb
härpfær
die
5
Line: 6
schefläut
,
daz
si
in
vor
ain
klain
liezen
harpfen
.
daz
Line: 7
geschach
.
dar
nâch
wurfen
si
den
härpfer
in
daz
mer
.
Line: 8
dô
kômen
die
delphin
und
nam
in
ainr
auf
den
ruck
und
Line: 9
truog
in
auz
an
daz
gestat
.
wenn
ain
delphin
wirt
ge\vangen
,
Line: 10
sô
wainent
in
die
andern
,
sam
Plinius
spricht
,
10
Line: 11
und
wirt
er
ertœtt
,
sô
begrabent
in
die
andern
.
Albertus
Line: 12
spricht
auch
,
daz
ain
seltzam
dinch
geschæhe
under
den
Line: 13
zeiten
,
dô
der
kaiser
Augustus
lebt
,
wan
dô
was
ain
kint
Line: 14
in
dem
land
Campani
,
daz
dâ
ligt
zwischen
Rôm
und
Line: 15
Napels
,
daz
kint
loff
stætigs
zuo
dem
mer
wenn
im
diu
15
Line: 16
muoter
ain
prôt
gab
und
zämt
ainen
delphin
zuo
im
auz
Line: 17
dem
mer
an
daz
gestat
und
ätzt
in
zuo
letzt
mit
seiner
Line: 18
hant
.
nu
saz
daz
kindel
ains
tages
auf
den
delphin
,
dô
Line: 19
truog
er
ez
oft
in
daz
mer
und
her
wider
an
daz
lant
.
Line: 20
dô
er
nu
daz
kindel
tôt
vant
,
daz
ain
gesell
seiner
kurz\weil
20
Line: 21
was
gewesen
,
dô
starp
er
von
rehtem
laid
,
daz
ez
Line: 22
manig
mensch
sach
.
Nu
sprechent
manig
zuo
mir
,
daz
Line: 23
diu
wunder
lugen
sein
,
und
hœrent
doch
von
türsen
und
Line: 24
von
recken
die
grœsten
lugen
,
die
ich
ie
gehôrt
.
und
dâ
Line: 25
von
,
daz
si
der
wunder
niht
gesehen
habent
,
sô
gelaubent
25
Line: 26
si
ir
niht
.
waz
wil
ich
der
?
ich
schreib
daz
ich
weiz
Line: 27
und
dem
ich
wil
und
dem
der
ez
wil
.
Chapter / Strophe: 10
10.
Line: 28
Line: 29
VON
DEM
WAZZERPFÄRD
.
Line: 30
Equus
fluminis
haizt
ain
wazzerpfärt
.
daz
ist
ain
30
Line: 31
merwunder
gegen
der
sunnen
aufganch
,
sam
Aristo\tiles
Line: 32
spricht
.
daz
hât
gar
ain
wunderleich
gestalt
und
Line: 33
mag
gleich
wol
in
dem
mer
und
auf
dem
land
.
daz
Line: 34
tier
hât
hâr
als
ain
pfärt
und
gespalten
füez
und
hât
Page: 237
Line: 1
preischüehel
als
ain
rint
und
hât
ain
hôhez
antlütz
und
Line: 2
ainen
zagel
oder
ainen
swanz
als
ain
swein
und
rüehelt
Line: 3
als
ain
pfärt
.
sein
haut
ist
dick
und
hert
,
sein
ingwaid
Line: 4
ist
als
ains
rehten
pfärds
ingewaid
.
ez
ist
an
der
grœz
Line: 5
als
ain
esel
.
dâ
mach
auz
waz
dû
wellest
.
5
Chapter / Strophe: 11
11.
Line: 6
Line: 7
VON
DEM
MERRIND
.
Line: 8
Foca
haizt
ain
merrint
,
sam
der
vorscher
spricht
.
Line: 9
daz
ist
gar
ain
starkez
tier
und
verändert
sein
stat
niht
Line: 10
gern
,
ez
wont
all
zeit
gern
an
der
stat
,
dâ
ez
diu
nâtûr
10
Line: 11
gemacht
hât
.
ez
ist
gar
ain
küen
tier
und
gar
zornik
Line: 12
und
doch
niht
gegen
fremden
tiern
,
neur
gegen
seim
Line: 13
hausgesind
,
wan
ez
vichtet
alle
zeit
mit
seiner
frawen
,
Line: 14
unz
ez
si
ertœt
;
sô
wirft
ez
si
danne
von
seiner
stat
und
Line: 15
nimt
ain
ander
,
der
tuot
ez
auch
alsô
und
treibt
daz
sô
15
Line: 16
lang
,
unz
daz
ez
selber
stirbt
oder
unz
in
sein
weib
über\windet
Line: 17
und
den
ohsen
tœtt
.
sô
frezzent
in
dann
sein
Line: 18
aigeneu
kint
und
werdent
ze
letzt
als
der
vater
.
Pei
dem
Line: 19
merohsen
verstên
ich
ainen
iegleichen
eifrær
,
der
in
seim
Line: 20
haus
promsent
ist
als
ain
per
und
gelebt
nümmer
güet\leichen
20
Line: 21
mit
seiner
hausfrawen
noch
mit
seim
gesind
.
Chapter / Strophe: 12
12.
Line: 22
Line: 23
VON
DEM
SWERTRÜEZEL
.
Line: 24
Gladius
haizt
ain
swertrüezel
.
daz
ist
ain
merwun\der
,
Line: 25
sam
Isidorus
und
Plinius
sprechent
,
daz
hât
ainen
25
Line: 26
scharpfen
rüezel
als
ain
swert
,
dâ
mit
durchgrebt
ez
diu
Line: 27
schef
und
zeuht
si
under
.
sein
snabel
ist
under
sich
ge\naigt
.
Line: 28
ez
hât
gezwiselt
klâen
und
ainen
knodoten
zagel
Line: 29
und
hâkot
zend
geleich
ains
ebers
zend
.
ez
wirt
ê
ver\wunt
Line: 30
an
den
füezen
denn
an
kainem
andern
stuck
seins
30
Line: 31
leibes
.
man
dræt
scheft
auz
seiner
haut
.
Pei
dem
tier
Line: 32
verstên
ich
die
valschen
vorsprechen
,
die
mit
irm
rüezel
Line: 33
haimleich
diu
schef
der
gerehtikait
durchgrabent
vor
Page: 238
Line: 1
geriht
und
versenkent
die
läut
,
die
mit
rehten
sachen
Line: 2
varnt
.
ach
wie
klain
die
bedenkent
,
wie
man
ir
wort
Line: 3
sprech
an
dem
letzten
geriht
!
Chapter / Strophe: 13
13.
Line: 4
Line: 5
VON
DEM
KILLEN
Line: 6
Kilion
,
oder
killon
als
ain
ander
puoch
hât
,
daz
Line: 7
mag
ain
kill
haizen
.
daz
ist
ain
wunderleich
merwunder
,
Line: 8
sam
Aristotiles
spricht
,
wan
diu
nâtûr
hât
an
dem
tier
Line: 9
geirret
,
als
man
wænt
,
oder
diu
nâtûr
hât
ir
ordenung
Line: 10
verkêrt
an
dem
tier
,
wan
alleu
tier
auf
erden
,
si
sein
10
Line: 11
grôz
oder
klain
,
habent
ir
lebern
in
der
rehten
seiten
Line: 12
und
daz
milz
in
der
denken
seiten
:
aber
daz
tier
hât
die
Line: 13
lebern
in
der
denken
seiten
und
daz
milz
in
der
rehten
.
Line: 14
Pei
dem
tier
verstên
ich
all
verkêrt
ordenung
,
als
wenn
Line: 15
die
tôren
die
weisen
lêren
wellent
und
dâ
die
schämel
15
Line: 16
über
die
penk
hupfent
und
wâ
daz
adel
unedelt
.
Chapter / Strophe: 14
14.
Line: 17
Line: 18
VON
DEM
LUDLACHER
.
Line: 19
Ludolachra
mag
ain
ludlacher
haizen
.
daz
ist
ain
Line: 20
merwunder
an
gestalt
und
an
nâtûr
gar
wunderleich
,
sam
20
Line: 21
Aristotiles
spricht
.
daz
hât
vier
vettach
oder
vier
flügel
,
Line: 22
zwên
an
seinem
antlütz
und
zwên
an
dem
ruk
.
mit
den
Line: 23
vier
flügeln
vert
ez
wunderleichen
snell
von
ainer
stat
an
Line: 24
die
andern
,
wâ
ez
sein
snellikait
hin
treibt
.
Pei
dem
Line: 25
tier
verstên
ich
ainen
iegleichen
behenden
menschen
,
der
25
Line: 26
sinnreich
ist
.
der
hât
zwên
flügel
an
dem
antlütz
mensch\leicher
Line: 27
nâtûr
,
daz
ist
menschleicher
sêl
;
die
zwên
flügel
Line: 28
sint
vernunft
und
vernünftiger
will
.
die
andern
zwên
Line: 29
flügel
hât
er
an
dem
ruk
,
daz
ist
an
den
gemainen
kref\ten
Line: 30
der
sêl
,
dâ
mit
der
mensch
überaintregt
mit
andern
30
Line: 31
tiern
,
sam
gesiht
,
gehœrd
,
und
sämleich
kreft
der
sêl
;
Line: 32
die
zwên
flügel
sint
erkennen
und
begern
.
mit
den
vier
Line: 33
flügeln
fliegt
der
sinnreich
mensch
verren
und
nâhen
.
Page: 239
Chapter / Strophe: 15
15.
Line: 1
Line: 2
VON
DEM
MERMÜNCH
.
Line: 3
Monachus
marinus
haizt
ain
mermünch
.
daz
ist
ain
Line: 4
merwunder
.
daz
ist
in
der
gestalt
als
ain
visch
und
oben
Line: 5
als
ain
mensch
und
hât
ain
haupt
als
ain
newbeschorn
5
Line: 6
münch
.
oben
an
dem
haupt
hât
ez
platen
,
sam
der
Ste\phan
Line: 7
des
êrsten
het
,
und
hât
ainen
swarzen
raif
umb
Line: 8
daz
haupt
ob
den
ôrn
,
reht
als
der
reif
ist
von
dem
hâr
,
Line: 9
den
die
rehten
münch
habent
.
daz
merwunder
hât
die
Line: 10
art
,
daz
ez
die
läut
an
dem
gestat
pei
dem
mer
gern
zuo
10
Line: 11
im
lokt
und
springt
vor
in
in
dem
mer
und
nâhent
zuo
Line: 12
in
,
und
wenn
ez
siht
,
daz
die
läut
lustig
sint
in
seinem
Line: 13
spil
,
sô
fräut
ez
sich
und
spilt
dester
mêr
auf
dem
waz\zer
,
Line: 14
unz
daz
im
ain
mensch
sô
nâhen
kümt
,
daz
ez
in
Line: 15
hin
gezucken
mag
,
sô
füert
ez
in
under
daz
wazzer
und
15
Line: 16
frizt
in
.
ez
hât
ain
antlütz
niht
gar
geleich
ains
men\schen
Line: 17
antlütz
,
wan
ez
hât
ain
nasen
als
ain
visch
und
Line: 18
hât
seinen
munt
nâhent
pei
der
nâsen
.
Pei
dem
tier
ver\stên
Line: 19
ich
die
gleichsnær
,
die
ander
läut
zuo
in
lockent
Line: 20
mit
andæhtiger
gepærde
und
zuckent
si
in
den
winkeln
20
Line: 21
zuo
pôshait
und
in
den
êwigen
tôt
.
aber
ich
fürht
,
daz
Line: 22
ir
ze
unsern
zeiten
kainer
sei
denn
ainer
:
des
ist
auch
Line: 23
laider
diu
werlt
vol
über
al
.
Chapter / Strophe: 16
16.
Line: 24
Line: 25
VON
DEM
KLAGANT
Line: 26
Nereides
mügent
klagant
haizen
.
daz
sint
merwun\der
,
Line: 27
an
allem
irm
leib
gar
rauch
und
scharpf
und
habent
Line: 28
ain
ander
gestalt
wan
der
mensch
hât
.
idoch
geleichent
Line: 29
si
etswie
vil
an
ir
art
dem
menschen
und
ist
ir
weis
reht
Line: 30
als
ob
si
klagen
und
wainen
,
wenn
ir
aineu
sterben
muoz
30
Line: 31
und
hœrent
die
läut
nâhen
gesezzen
von
verren
ir
kla\gen
Line: 32
und
ir
wainen
.
alsô
bekennt
ir
trauren
,
wie
gar
pit\ter
Line: 33
des
tôdes
angst
und
nôt
sei
allen
tœtleichen
dingen
.
Page: 240
Line: 1
Pei
dem
tier
verstên
in
all
bekêrt
sündær
wainend
und
Line: 2
klagend
ir
sünd
und
betrahtend
,
wie
gar
kurz
die
fräud
Line: 3
ist
diser
kranken
werlt
.
Chapter / Strophe: 17
17.
Line: 4
Line: 5
VON
DEN
MERWEIBEN
.
Line: 6
Sirene
sint
merwunder
gar
wol
gestimmet
,
sam
Ari\stotiles
Line: 7
spricht
.
die
mügent
ze
däutsch
merweip
haizen
,
Line: 8
wan
si
habent
oben
von
dem
haupt
unz
an
den
nabel
ainr
Line: 9
frawen
gestalt
und
habent
ain
edel
grœzen
und
gar
ain
Line: 10
graussam
antlütz
.
si
habent
auch
auf
dem
haupt
gar
langez
10
Line: 11
hâr
und
hertez
,
sam
daz
pfärdes
hâr
ist
.
si
erscheinent
Line: 12
dick
auf
dem
mer
mit
irn
kindeln
,
die
tragent
si
an
den
Line: 13
armen
reht
als
die
frawen
,
wan
si
habent
gar
grôz
prüst
Line: 14
oder
tütel
,
dâ
mit
si
diu
kint
säugent
.
daz
nider
tail
an
Line: 15
dem
tier
ist
als
daz
nider
tail
ains
adlarn
,
sam
Adelînus
15
Line: 16
spricht
,
und
hât
daz
tier
gar
scharpf
kræuln
an
den
füe\zen
,
Line: 17
dâ
mit
ez
reizt
waz
ez
begreift
,
und
hât
ze
letzt
Line: 18
ainen
swanz
mit
schüepeln
als
ain
visch
,
mit
dem
swimt
Line: 19
ez
in
den
wazzern
.
ez
singt
auz
der
mâzen
süezleich
,
Line: 20
idoch
hât
ez
niht
ain
gestuckt
stimm
als
ain
mensch
,
ez
20
Line: 21
hât
ain
abwörtig
stimm
,
sam
die
vogel
habent
.
wenn
die
Line: 22
schefläut
der
stimm
gaument
,
sô
entslâfent
si
dick
von
Line: 23
der
süezikait
des
gesanges
und
sô
zereizent
si
dei
mer\weip
.
Line: 24
dar
umb
verschoppent
die
schefläut
ir
ôrn
,
daz
Line: 25
si
des
gesanges
iht
hœrn
,
und
wenn
si
die
sirên
oder
diu
25
Line: 26
merweip
sehent
,
sô
fürhtent
si
in
hart
.
Pei
dem
tier
ver\stên
Line: 27
ich
diu
untugenthaften
weip
,
diu
weipleicher
zuht
Line: 28
verlaugent
habent
,
diu
lockent
mangen
man
ze
pôshait
.
Chapter / Strophe: 18
18.
Line: 29
Line: 30
VON
DER
MERJUNCFRAWEN
Line: 31
Scylla
mag
ain
merjuncfrawe
haizen
,
daz
ist
ain
mer\wunder
Line: 32
und
ist
den
schefläuten
und
allen
menschen
veint
Line: 33
und
ist
lustig
und
girig
des
menschen
pluots
und
seins
Page: 241
Line: 1
flaisches
.
daz
tier
hât
ain
haupt
und
ain
prust
reht
als
Line: 2
ain
juncfraw
und
hât
ainen
weiten
gerunzelten
munt
sam
Line: 3
ain
sirên
und
gar
scharpf
zend
und
hât
ainen
vihischen
Line: 4
leip
und
ainen
zagel
oder
ainen
swanz
als
ain
delphin
.
Line: 5
ez
spricht
daz
puoch
der
ding
,
daz
diu
tier
wunderleichen
5
Line: 6
stark
sein
und
daz
man
si
niht
leiht
überwind
in
dem
Line: 7
wazzer
,
aber
auf
dem
land
sint
si
niht
sô
stark
und
sint
Line: 8
nâhen
unstreitpær
.
Adelînus
spricht
,
daz
diu
tier
auch
Line: 9
etswie
vil
wol
singen
und
daz
si
gar
wundervast
flaisches
Line: 10
gelust
,
und
spricht
auch
,
daz
diu
merwunder
wonen
in
10
Line: 11
dem
mer
,
daz
Italiam
und
Siciliam
diu
zwai
lant
under\schait
.
Line: 12
Pei
dem
tier
verstên
ich
die
valschen
juncfrawen
,
Line: 13
die
mit
gepänd
als
juncfrawen
gênt
und
sich
juncfrawen
Line: 14
haizent
und
sprechent
,
si
haben
gar
gevast
,
und
ezzent
Line: 15
doch
flaisch
haimleich
an
dem
freitag
:
dâ
sint
si
gar
15
Line: 16
girig
nâch
.
Chapter / Strophe: 19
19.
Line: 17
Line: 18
VON
DEM
STICHEN
.
Line: 19
Stinchus
mag
ain
stich
haizen
.
daz
ist
ain
tier
,
daz
Line: 20
wont
pei
dem
wazzer
,
daz
Nilus
haizt
,
in
Egyptenlant
,
20
Line: 21
sam
Isidorus
spricht
,
und
ist
dem
kutschdrillen
geleich
,
Line: 22
von
dem
wir
vor
gesagt
haben
.
idoch
ist
der
stich
klai\ner
Line: 23
wan
der
kutschdrill
.
wenn
man
den
trinkwein
macht
Line: 24
mit
des
tiers
flaisch
,
sô
vertreibt
daz
getranch
die
vergift
,
Line: 25
die
der
mensch
in
im
hât
.
Pei
dem
tier
verstên
ich
die
25
Line: 26
hailigen
peihtigær
.
wenn
ain
vergiftiger
sündær
daz
ge\tranch
Line: 27
seiner
rewe
mit
des
peihtigærs
flaisch
,
daz
ist
mit
Line: 28
seim
rât
,
macht
und
nimt
puoz
über
sein
sünd
und
vol\pringt
Line: 29
die
puoz
,
sô
kan
diu
vergift
der
sünden
sô
grôz
Line: 30
nümmer
werden
,
si
verswind
von
der
rew
und
von
der
30
Line: 31
puoz
.
Chapter / Strophe: 20
20.
Line: 32
Line: 33
VON
DEM
TESTE
.
Line: 34
Testeum
haizt
ain
teste
.
daz
merwunder
hât
ain
hert
Line: 35
haut
,
sam
ain
herteu
schal
ist
,
und
spricht
Aristotiles
,
daz
35
Page: 242
Line: 1
daz
tier
geporn
werd
in
dem
arabischen
mer
.
wenn
daz
Line: 2
tier
krank
ist
,
sô
gêt
ez
in
ain
süez
wazzer
und
trinkt
Line: 3
etswie
lang
dar
auz
,
und
sô
ez
gesunt
wirt
,
sô
gêt
ez
wider
Line: 4
in
daz
gesalzen
wazzer
.
daz
aber
süezez
wazzer
in
dem
Line: 5
mer
sei
,
daz
bewært
man
dâ
mit
.
wer
ainen
wähseinen
5
Line: 6
kopf
in
daz
mer
senket
,
der
umb
und
umb
beslozzen
ist
,
Line: 7
und
læzt
in
tag
und
naht
dar
inn
,
der
vint
in
vol
süezes
Line: 8
wazzers
.
Pei
dem
tier
verstên
ich
die
widervallenden
Line: 9
sündær
,
die
zuo
dem
süezen
wazzer
des
abwaschens
irr
Line: 10
sünd
gênt
und
werdent
gesunt
,
und
dar
nâch
eilent
si
10
Line: 11
aber
in
daz
trüeb
pitter
wazzer
der
sünden
.
This text is part of the
TITUS
edition of
Konrad von Megenburg, Buch der Natur
.
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, Frankfurt a/M, 12.9.2008. No parts of this document may be republished in any form without prior permission by the copyright holder.