TITUS
Johannes Fischart, Geschichtsklitterung
Part No. 348
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Paragraph: 4      Täglich2 waltzet er sich im kaht, allzeit gieng er maßgen mit der Nasen, ja butzen inn der Nasen, er Page: 246   dorfft kein schonbart, wann er sich vnter den Augen mit Rotz beschmiret, berusiget, besudlet, vnnd beknudelet. Auch verguldet er gern die schuh, wie die alten Francken, von denen Lazius schreibt, doch macht er darmit keinen Goldschlager reich, er bließ ein Katzengeschrey durch die verstopfft naß : spiegelt sich im ermel, versilbert die Backen, buckt sich offt nach den Mucken, griff gern nach dem Messer, lieff gern nach den Schrötern, Meikäfern, vnd fürnemlich den Farfallischen Baumfaltern vnnd Papilonischen Butterfligen vnnd Pfeiffholdern, vnd den Mariposischen Botterschützen, deren König sein Vatter kurtz zuuor inn Volaterra, an Nullenburg stossend, worden war. Beseycht viel die Schuh, das macht er war gern im nassen, schiß ins Hembd, das macht er saß gern warm, schiß die bein ab vor dem Tisch, vnd sah es darnach an, aß es doch nicht mit löffeln wie Eulenspiegel, gunts aber seim Engellendischen Hündlin : treiffet vnd geiffert inn die Supp, tappet ins Muß, tappet an allen orten an. tastet, zopffet, kratzet, jauchtzet vnd Ketzerschrey3, tranck auß seinen Pantoffeln, vnnd täglich rib vnd kratzt er jhm den Bauch mit eim4 Nonnenkörblin, vnd alter Weiber Cartetschfleck.

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