TITUS
Johannes Fischart, Geschichtsklitterung
Part No. 582
Paragraph: 8
Da
Kampffkeib
15
disen
vortheil
ersahe
,
er
vom
Pferd
,
zeicht
von
leder
,
hernach
,
lauffst
nicht
so
hast
nicht
,
stach
vnnd
hieb
inn
den
16
dicksten
hauffen
,
erlegt
sie
kluppenweiß
wie
hohe
Berg
zusamen
von
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verwunten
vnnd
erschlagenen
,
nicht
daß
sich
einer
zur
Wehr
stalte
.
Dann
sie
auß
seim
wunderdürmeligen
dummelen
vnnd
den
worten
,
die
jhr
Wurststümpfling
außgestossen
,
da
er
jhn
ein
armen
Teuffel
hieß
,
nicht
anders
meynten
,
als
wer
es
17
ein
außgelassener
erhungerter
Teuffel
:
Gleichwol
wolt
18
Stümmelwurst
(der
sich
auff
sein
geweihete
Schuch
verließ
,
weil
er
kurtz
zuuor
inn
ein
Kirch
gebrochen
war
,
vnnd
den
Pfaffen
zu
schmach
die
Schuch
mit
Chrisam
geschmiert
hatte)
jhm
19
ein
20
Hauptmannsstück
beweisen
,
vnd
jhm
hindenzu
mit
eim
Landsknechtsdegen
den
Schetel
spalten
,
aber
er
war
zu
wol
bebeckelhaubet
,
daß
er
nichts
als
den
streich
fühlet
,
vnnd
kehrt
sich
flugs
vmb
,
schoß
ein
Spiß
,
den
er
der
erschlagenen
eim
genommen
,
auff
jhn
,
vnnd
vnter
des
derselbig
sich
obenzu
will
schützen
,
zerhieb
er
jhm
durch
ein
mittelhaw
die
Lumpen
,
den
halben
Wolffsdarm
vnd
ein
stuck
von
der
Leber
,
daß
er
zur
Erden
ful
,
wie
ein
Ochs
,
vnnd
meh
dann
vier
Kottfleischhäfen
,
mit
Suppen
von
sich
21
gab
,
vnd
die
gut
schmutzig
Seel
zugleich
vnter
der
22
Suppen
vermischt
:
also
wüst
entful
dem
Hauptmann
Wurst
der
Löffel
.
This text is part of the
TITUS
edition of
Johannes Fischart, Geschichtsklitterung
.
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, Frankfurt a/M, 7.5.2019. No parts of this document may be republished in any form without prior permission by the copyright holder.